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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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wegen der veränderlichen Materie. 91

fließt. Es ist wohl wahr, wenn WasseroderQuecksilber durch eine enge Eröffnungheraus fließt; daß es sich wie ei» Faden in ei-nem herunter ziehet; keinesweges aberTropffenweise herunter fallet. Allein es istzumercken, daß in der That ein Tropffennach dem andern herunterfallet, welcherder Grösse der Eröffnung proportional ist:nur weil ein Tropffen geschwinde nach demandern kommet, so gewinnet es das Anse-hen , als wenn alle unmittelbahr einanderbsrühreten und daher in einem fortgiengen.

Und hat es eben die Bewandnis, die es mitden flüßigen Materien hat, die sich Faden-Weise in einander hinaufund herunter zie-hen^. I. Lxper.).

§ 61. Wir brauchen auch nichts weiter Warumbals daß die Theile fiüßiger Materien nichtan einander hangen, sondern vielmehr von^jx Fj,einandergetrennctsind, wenn wir begreif-g»r de-ssen wollen, daß sie jederzeit diesFigurdesBchält-Behaltniffesan sich nehmen, darinnen >"ffes an

sie sind. Denn wo die Theile nicht an ^sinandex hangen, da fallen sie zur Seite,bisihnen Wiederstand geschiehet. Derowe»gen da ihnen nichts eher wiedersiehst, a!-Sbis sie die innere Flache des BehältnissesberührmcharmMn sie find; so müssen siesich auch bis daran ausbreiten. Weil sieuun schrsubtile sind, Massen man sie auchAcht eimnchl durch ein Bergröffmmgs-