wegen der beständigen Materie. 79
§. 50. Wenn an der Fläche des CörpersWennhin und wieder kleine Theile erhaben sind,welche über die übrigen hervorragen , auch ^hin und wieder zwischen ihnen kleine Ver-wenn crtieffungen angetroffen werden; so ist der glatt iK«Cörper rauhe. Hingegen ist er glatt,wenn keiner von den kleinen Theilen, diessichmit blossen Augen unterscheiden laffenchberden andern hervorraget. Es werden dem-nach rauhe Cörper glatt, wenn die erhabe-nen Theile sich an seiner Flache abstoffen,oder abreiben: hingegen wird ein glatterCörper rauhe, wenn man hin und wiedereinige kleine Theile zwischen anderen weg-bringen kan, daß dadurch zwischen ihnenVer tieffungen entstehen.
§ 5i- Wenn ein Cörper bald in Stü-Wen«
cken zerspringet, indem darauf geschlagen ein Cör-wird; so ist er zerbrechlich. Dieses kan per rer-aufverschiedene Art geschehen. Wenn brechlichdie kleinen Theile harte sind und einanderwenig berühren, als wie in Cörpern, diesich leicht zerreiben lassen (§.48) ; so kanauch ein grosses Stücke leicht von dem an-dern abbrechen. Dergleichen Exempelgeben die irrdenen Befasse ab, die umb soviel gebrechlicher sind, je mehrere Awischen-Räumlein man in ihrer eigenthümlichenMaterie antrifft. Wo dieselbe aber dich-ter erfunden wird, da nimmetauch die Zer-brechlichkeit ab. Es kan auch die eigen-
thüm-