zu sammeln, und wendete mich, mit dem Resultate derastronomischen Beobachtungen seit zwei Tausend Jah-ren zuerst an einige Gelehrte in Berlin. Ich erwar-tete, wenn ich auf so klare Angaben kein einstimmigesUrtheil erhielt, daß man mir doch wenigstens die Gründeeiner widersprechenden Meinung klar angeben würde.Aber die Erklärung daß alles immer beim Alten stehenbleibe und die entgegengesetzten Beobachtungen nurIrrthümer wären, wurde von keinem einzigen Grundeunterstützt, und während der eine sich begnügte mir denRath zu ertheilen in die Schule zu gehen und zu ler-nen wie Alles im Weltall feststeht, wollte der anderemit einer so unnützen Frage verschont bleiben. DiesesVerfahren hätte mich eigentlich nicht befremden sollen,da vor einigen Jahren ein Professor meine Arbeit durchden Witz zu widerlegen glaubte, daß er mich für dengroßen Messias ausrief.
Ein besonderes Licht aber ging mir durch dieWorte eines gelehrten Professors auf, welcher mirsagte: „Wie.' Sie sprechen die Gelehrten von Profes-„sion? Sie sind ja nicht zunftmäßig."
Ich brachte nun ferner diesen Gegenstand mit ei-niger Bitterkeit zur Sprache, erhielt aber kaum dasZugeständniß daß eine Bewegung derHimmelskörper mög-lich wäre, wennauch die eklssts sie nicht
vorgesehen hätte. Ich gestehe daß es für einen Ge-lehrten keine Kleinigkeit ist auf alle Beobachtungen seit