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44.
ewigen Kennzeichen des wahrenChristenthums.
Hebr. >2/ 2.
Du bist mein Licht!
Du, den mein Vater sandte,
Daß ich mein Heil erkannte,
Du bist mein Licht,
Ein Andrer ist cS nicht!
Du bist mein Licht!
Dich hat mir Gott gegeben,
Zu se.hn mein höh'reS Leben.
Du bist mein Licht,
In Andern schau' ich's nicht.
Du bist mein Licht!
Und was auch Menschen lehren,
Dich, Jesu, will ich hören.
Und Menschen mehr;
Du bist aus Gott mein Licht!
It A)enn in jenen Zeitaltern, da die christliche Welt in allgemeiner
!l Verfinsterung, Rohheit und Verdcrbniß der Sitten versunken
j>t lag, ein frommer, nach der Erkenntniß des wahren Glaubens
schmachtender Geist die Lehren und Worte Jesu Christi undh seiner ersten Jünger unmittelbar selber in der heiligen Schrift
^ las, die damals äußerst selten war; wenn er eine Vergleichung
,l anstellte zwischen dem, was von Bischöfen und Priestern ges
h lehrt und getrieben ward: wie mußte er erschrecken vor der um
x gehcuern Kluft, welche zwischen dem ersten, einfachen Glauben
K, der Christen und zwischen dem christlich genannten Glauben des
^ Zeitalters lag!
s< Er erblickte statt des heiligen, bescheidenen Wandels der
N Jünger Jesu eine stolze, reiche, üppige Geistlichkeit, welche
p mit weltlichen Fürsten um den Vorzug stritt in Macht und Am
^ sehen; Priester, welche in Voller« und Unzucht lebten; Altäre,
^ wo man nicht mehr sein Herz zum Opfer brachte, sondern Geld
und Güter zur Bereicherung vornehmer Klöster. Er erblickteeinen christlich geheißenen Lehrbegriff, der viel heidnischen Aber«
Die