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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
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251
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Er schrieb ihnen und Allen nachmals, die er bekehrt hatte: Ver-geltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheliwort mit Scheltwort;sondern dagegen segnet und wisset, daß ihr dazu den Beruf habt,Laß ihr den Segen beerbet. (1. Petri 3, 9.) In diesem Geistepredigten die ersten Schüler des Heilandes, fromm, liebend,duldsam, wie er selbst. Die Frucht ihres Glaubens war nichtMordlust, Verfolgungstrieb und Gehässtgkcit, sondern Liebe,Edelmuth, Freundschaft gegen Jedermann. Wenn sie, wie Jesus,zur Liebe des Nächsten ermähnten, verstanden sie darunter nichtbloß ihre G'aubensgenossen und Mitchristen, nicht etwa dieJuden,nd sie schlössen nicht Samariter und Heiden aus,sondern Jeder war ihr Nächster, der mit ihnen am nächsten inBerührung kam, von welchem Volk und welcher Religion ef«auch sein mochte. Das war der göttliche Antrieb ihres Herzens,Las der heilige Geist, der sie bewegte.

O so heilige und läutere und verkläre auch mich, KraftGottes, heiliger Geist, und mache mich zum theuern Kinde»ncines himmlischen Vaters ! Stärke mich zu allen guten WerkenLind erfülle mich mit der wohlthätigen Liebe, in welcher Christa-,rnein Erbarmer, lebte und litt! Tröste Du mich, Kraft Gottes,Lvenn ich an mir selber irre werde, und an der Möglichkeit zuzweifeln beginne, jemals in meinem Wandel heilig und fleckenloszu werden; wenn meine Sünden mich quälen, und meine trostvolleHoffnung zur Gnade und Erbarmung des Ewigen verschwindenwill. Was kann ich ohne Dich, o Geist Gottes? Durch Dichallein lebe ich und vermag ich AlleS.