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Jesu Jünger in der Einsamkeit.
Ap. Gesch. t, tt —re.
I«/ zur Stille will ich fliehen/
Will / in Eingczogcnhcit/
Dem Geräusche mich entziehe»/
Das mich störet und zerstreut.
Ruhig will ich/ und allein/
Gott / mit Dir beschäftigt sein!
Will mich prüfen ganz im Stille»/
Wie entschlossen/ wie getreu/
Deinen Willen zu erfüllen/
Meines Herzens Neigung sei/
Weiser noch zu werde»/ Herr!
Und im Beten eifriger.
Jeder Täuschung dann entrissen/
Seh' ich näher/ Gott/ mein Ziel.
Freier steht auch mein Gewissen/
Wo ich stegte/ wo ich fiel.
Mehr auch flammt mein Herz sich -an»
Zu der Tugend Kämpfen an.
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oveine Stunde meines Lebens, daS mir unter so mancherlei lm
Arbeiten, Sorgen und Zerstreuungen verstreicht, ist mir er- ^
quickender, als die stille Ruhestunde, welche ich meiner Andacht -r
und der Erhebung meines Gemüths widmen kann. Da fühle icherst lebhaft, welch ein großer Unterschied zwischen der drückenden, M
irdischen Sorge und der Sorge um das Göttliche sei. Jene zieht K»mich in den Staub nieder, diese hingegen erhebt mich über dieWelt, über alle Leiden, zieht mich zu Gott empor. Jene macht ^
mich unruhig, ängstlich, leidenschaftlich; diese hingegen beruhigt, tz,
stärkt mich, und macht mich mit Allem zufriedener. ftj
Es ist gewiß, der Mensch, wenn er nicht gänzlich in rohe, ^
thierische Gemeinheit versinken, sondern mit Geist und Herz auf j,
einer gewissen Höhe seiner wahren und ewigen Würde bleiben ^
will, muß sich von Zeit zu Zeit einen einsamen Augenblick der tz
Betrachtung des Überirdischen suchen. Man gehört der Welt ^
nur allzuviel, man muß sich zuweilen auch selbst angehören. Esist gewiß, wenn man vom Morgen bis zum Abend, einen Tag ^