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Blätter aus dem Tagebuch eines Pilgers nach Jerusalem im Jahre 1864
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sind, in dcr Christnacht sich entfalteten und blühten. Währendwir uns hier nach deutschem Brauch unterhielten, trafen wirauch den Lehrer an der Schule zu Jerusalem, Jacob Alecfalc,einen gcborncn Bethlchcniitcn, dcr der deutsche» Sprache mächtigwar, was wir aber nicht wußten und uns bald einige Verlegen-heiten bereitet Hütte. Auf meine Frage, wer ihn unsere Mutter-sprache gelehrt, gab er zur Antwort: dcr deutsche Pater Hcribcrtin Jerusalem. Bon hier begaben wir nnS zum Kloster zurück,wohnten nochmals dcr Proecssion bei und nahmen Abschied vondcr Krippe. Abends besahen nur von der Terrasse dcS Klostersaus die schone Umgebung von Bethlehem, besuchten den Kloster-garten und sahen den Pomcranzcnbanm, den dcr h. HieronhmnSgepflanzt hat. Beim Nachtessen erhielten wir von dem PaterPräses als Andenken drei Sanetnaricn und einen Rosenkranz.

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Welse über die Kebirge Judäa's. AieKirche St. Johannes. Kaus der Elisabeth.Johannes in der Wüste. Wedninenlager.

Mrhütetes Unglück.

2. April. Um 8 Uhr Morgens verließen wir das gastlicheDach des Klosters, nachdem wir noch vorher herzlichen Abschiedgenommen. Wir ritten zuerst nach dcr Philippinengucllc mitihrer alten Maucrcinfassnng mit Eisstauen und Kapitälcrn. Mitdem Besuch dieser Duelle ist ein Ablaß von 7 Jahren verbunden;,hier wurde dcr Kämmerer dcr Königin Candazc von Acthiopienvon dem h. Philippns getauft. Es war heute nicht sehr heißdann und wann regnete es sogar, gegen 11 Uhr kamen wir zu

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