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XXIII.
Aas Kloster St. Saöa.
8en 31. Mär;. Dem Gewitter folgte ein herrlicher Morgen,die Luft war abgekühlt. Wir standen früh auf, bestiegen denFelsen und das Kloster, welches der heilige Sabas erbaut, jetztaber den schismatischen Griechen gehört und dient nun, wie manuns sagte, für pflichtvergessene Popen, die hichcr znr Strafe aufmehrere Jahre verwiesen werden. Bei unserer Ankunft ctablirtendiese auf ihrem Hofranmc gleich einen Markt und boten Rosen-kränze und allerlei sclbstverfertigte Schniizwaarcn znm Verkaufan. In den beiden dkirchen sind sehr schöne Oclgcmäldc undviele goldene und silberne Votivtafeln, znm größten Theile vonrussischen Fürsten gestiftet. Das dlloster gleicht in Bezug aufseine Lage und Einrichtungen' einer förmlichen Festung.
Die Zellen der Einsiedler, die hier früher ein beschaulichesLeben führten, sind in einen Felsen, der durch eine Schluchtvom dlloster getrennt ist, cingchancn, und haben eine Lage, daßes kaum zu begreifen ist, wie die Einsiedler dorthin gelangten.Die im Todtenkcllcr aufgepflanzten Todtcnschädcl glichen dendkanoncnkngeln, wie sie in Festungen pyramidenförmig auf-gcthürmt werden und machte auf mich nichts weniger als einenguten Eindruck. Der uns begleitende Vorsteher des dllosterSzeigte nnS auch die Zelle auf einem Fclsenvorsprnng, wo derh. Sabas gewohnt hat, und ein kleines Gärtchcn mit einemPalmbanme, den der h. Sabas gepflanzt hat, waS auf diesemFelsen angenehm überraschte.