Kopfe beim Gebete den Fclscnstcin aushöhlte, als er sich erhob.Auch war dort zu scheu die Standarte Mahomeds uud viersteiucruc Sattel, worauf derselbe geritten haben soll. Auf demfreien Platze zwischen beiden Moscheen befindet sich ein Brunnen.
Südlich von der Omar-Moschee liegt die El Akba-Moschec,die mit noch mehreren kleineren Moscheen verbunden ist. DieEl Akba-Moschec ist aber die Hanptmoschcc und ist in Basilika-styl erbaut. Sie war früher als eine Kirche zu Ehren der hl. Jnng-fran unter dem Titel „Darstellung Maria" geweiht. Sieist 280 Fuß lang und 80 Fuß breit, mit einer Vorhalle von25 Fuß. Sieben Thüren dienen als Eingang. Die El Akbahat sieben Schiffe; Pfeiler und Säülcn sind verschieden in Form,Größe und Material, und tragen Querbalken, worauf wiederBogen angebracht sind, welche der flachen Decke als Stütze die-nen. Zwei Säulen stehen sehr nahe zusammen, „wer zwischenbeide nicht hindurch kann, kommt nicht in den Himmel. Soder Glaube der Türken." Sämmtliche Mitglieder der Kara-wane konnten mit großer Leichtigkeit zwischen diesen beidenSäulen durchgehen. Bier große, auf schweren Quader-Pfeilernruhende Bogen mit reicher Goldvcrzicrung tragen die Kuppel.
Die Moschee wird von oben durch bunt gebrannte sehr reichmit Mosaik verzierte Fenster erleuchtet. Unter der Moscheezeigte man uns die Stallnngcn Salomo's von außerordentlicherLänge, wo 000 Pferde untergebracht werden können. Die Ge-wölbe, welche auf Säulen ruhen, sind theils Tonnen-, theilsKappcngcwölbe. Letztere bestehen aus 4 großen und 4 kleinenHausteinen. Hier wurde in einem Stein ein Fnßmal Jesu und33 Stufen unter der Moschee, wie der türkische Scheik (Bür-germeister) sagte, die Wiege Christi, des großen Propheten, ge-zeigt. Es war gut, daß der Herr von Lenk uns vorher gesagthatte, um den Türken kein Aergerniß zu geben, nur ja nicht zulachen, wovon wir uns aber kaum enthalten konnten. DieseWiege ist von Marmor, sehr schön ausgearbeitet, und hat ge-wiß früher in einer Nische gestanden oder selbst eine Nische gebildet.
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