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Blätter aus dem Tagebuch eines Pilgers nach Jerusalem im Jahre 1864
Entstehung
Seite
90
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Dui nati vuluoratiDana «IiAnati pro mu patil?oenas naeeunr ckivickv.

Dae nao vero tvenm lloro,

Oruoiüxo conciolerv;

Ooneo e^o vixoro,7uxta rrnrelli toe.nin ktaro,

Da lidLnwr ZooiaroIn pianetu ckeoickero.

Vir^o vir^innm praeelara,Niüi taiu non sis amara,

Uao nas toeiim planAoio.

Dao ut portem Obrioti mortem,Uasoionio lao e.nnaortoniüt pla^ao rscolere.

IH ins plllAig vnlnerari,Orneo Iiaa inobriariOb anaorsm ülii.

Inltamruatuo et aaeeiiousI'sr ts, virAN, sim cko7en8U8

In ckis suckicii!

Dae ins crucs cu3tockiri,

Llorts Lbribti prasinuniri,Lonloveri Aratia!

Huaiicko eorpn8 naorietur,

Das, nt animas clonodnrUarackioi ^loria!

Der sich Wunden unterwunden,Ungesunden Heil gefunden,

Gib mir Theil nn Seinem Schmerz.

Mach mein Weinen gleich demdeinen,

Den Gekreuzigten beweinenLaß mich, weil ich lebend bin,

An dem Kreuze bei dir weilen,

Als Genosse redlich theilenDeincnSchmerz,wcir' mein Gewinn.

Magd der Mägde, reich an Segen,

Sei mir, sieh' ich, nicht entgegen,

Daß ich mit dir weinen darf.

Christi Plagen laß mich tragen,Daß ich fühl, au'sKreuz geschlagen,Seiner Wunden Pein so scharf.

Gib mir, Wunden zu erlauschen,

An den: Kreuz mich zu berauschenIn der Liebe zu dem Sohn.

So entgliiht in LiebesflammenLaß mich, Jungfrau, nicht ver-dammen

Vor des Weltenrichters Thron.

Leih mir Christi Kreuz zur Stütze, !Daß mich Christi Tod beschütze, !Laß mich ruh'» im Gnadenschooß. !Sinkt der Körper in die Erde,Paradieses Wonne werdeDann durch dich der Seele Loos.

Zuletzt besuchten wir die Stelle, wo der Herr nach seinerAuferstehung der hl. Maria in Gestalt eines Gärtners erschie-nen war, und begaben uns gegen 10^ Uhr nach dem Klosterzurück, um in unsern Zellen etwas auszuruhen. Geistig durch-drungen von all den tief ergreifenden Traucrfestlichkciten der

V.