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rcnd dies dem Drucke übergeben wird, bereits das Irdische ge-segnet hat — und übergab uns wichtige Auftrage an den Sn-pcrior und eine Summe Geldes für den Pater Custos des heil.Landes und an die Dircetion des österreichischen Hospizes. DenAbend brachte ich im traulichen Kreise im Kloster der Domini-kaner-Väter zu, und wir erinnerten uns der angenehmen Tage,tue wir zusammen am Rhein erlebt hatten.
Den 28. Februar besuchten wir nach vollendetem Gottes-dienste um 10 Uhr den päpstlichen Nuntius, den hochw. HerrnSaleinclli, früher Bischof von Brasilien, welcher nnS sehr freund-lich aufnahm. Hochderselbe lieg gleich den bei der päpstlichenGesandtschaft attachirtcn hochw. Monsignorc Herrn Capri rufen,was mir eine große Freude war, da ich den Herrn schon früherin Düsseldorf kennen gelernt hatte und nun bei dieser Gelegen-heit alle die Aufträge, die ich in Düsseldorf für denselben mit-genommen, hier gleich erledigen konnte. Der hochwürdigc HerrNuntius hatte die Güte anzuordnen, daß die Pässe der Kara-wane für den Kirchenstaat visirt wurden. Damit wir überallungehindert reisen konnten, hatten wir uns in Berlin einenMinistcrialpaß geben lassen und trägt derselbe die Visa folgen-der Staaten: Preußen und die deutschen BnndcSstaatcn, Oester-reich, Italien, Frankreich, die Schweiz, Griechenland, Türkei,Acgypten und deS Kirchenstaates. Während der Zeit, daß diePässe in Ordnung gebracht wurden, zeigte der hochw. Herr unsBlumen und andere Sehenswürdigkeiten, die aus Brasilien hcr-stammten und mit vieler Mühe von ihm gesammelt waren.Dann unterhielten wir uns noch lange über die hl. Orte, undertheilte Hochderselbe zum Schluß der Karawane den bischöf-lichen Segen. Bon da ging's zum erzbischöflichcn Palais, umSr. Eminenz dem hochw. Cardinal von Rauscher, Erzbischofvon Wien, einen Besuch abzustatten. Auch hier war der Em-pfang recht freundlich, und die Reise nach Jerusalem wurde nunin allen ihren Einzelheiten besprochen. Der Krieg in Schles-wig-Holstein, wo Preußen und Oesterreich gemeinschaftlich gegen