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Das Gastmahl der Journalisten.
Gleich nach Jubilate voriges Jahr wurde mir von einemFreunde gemeldet, daß zu Flarchheim, einem kleinen Dorfe aufder Seite von Langensalza, eine merkwürdige Zusammenkunftsein würde, die wohl verdiente, von jemanden, der so viel Neu-gierde hatte, und, wie er sich ausdrückte, den Seelen so gernin die Gesichter guckte, als ich, gesehen zu werden. Es wäreneinige der wichtigsten Gelehrten, Zeitungsschreiber und Journa-listen von Deutschland, wie er selbst von einem unter ihnenwisse, entschlossen, an diesem Ort zusammen zu kommen, sichpersönlich kennen zu lernen, und ein paar Tage zu schmausen.
Er glaubte, daß vielleicht wichtige Sachen vorgenommen werdenwürden, wenigstens hätte ihm dieß derselbe Mann zu verstehengegeben; vermuthlich eine kleine Veränderung mit der Litteraturmöchte wohl der Gegenstand sein.
Ich war über diese Nachricht fast außer mir. Denn wasmuß das nicht für ein Anblick sein, dachte ich, diesen Zirkel ^von beisammen zu sehen, die ehrwürdigen Glie-
der des Gerichts, das keinen zeitlichen Richter erkennt, dieseBewabrer jenes großen Siegels, womit die Patente des Ruhms >