Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
Seite
227
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lich wir haben zuerst gelehrt, wie man die Verrückten und Ra-senden gebrauchen könne, die man bisher als das Kehricht derGesellschaft weggeworfen hat. Sie werden bekanntermaßen schonan vielen Orten in Deutschland gebraucht, den gemeinen Men-schenverstand in das mit Recht beliebte Halbgahre und Unbe-greifliche zu übersetzen. Denn da man in Deutschland endlichdahin gekommen ist, daß man glaubt, ein Mann habe gar kei-nen Kopf, wenn er nicht zuweilen darauf geht, das ist, keinenoriginellen, und doch mancher Mann, der Weib und Kinder zuernähren hat, und unter der strengen Disciplin des planen Men-schenverstandes steht, sich nicht hinsetzen und noch ein Original-kopf werden kann, so kann ich nunmehr melden, daß sich einigeunglückselige Bewohner dieses Hauses erboten haben, diese Mühefür sie zu übernehmen. Man beliebe nur sein Werkchen in ganzgemeiner Prose abzufassen, z. B. 2 mal 4 ist 8 und 3 davonabgezogen, bleiben 5; oder: es läßt sich zuweilen aus der Nase,den Lippen, der Stirn und den Augen aus die Seele des Man-nes schließen, in dessen Besitz sie sind, zumal wenn der Mannin dem Volke lebt, wo man seine Bemerkungen über ihn frühangefangen hat zu sammeln; oder: es ist angenehm, wohl zuthun, ja ein Vergnügen, davon zu lesen, das zuweilen Freuden-thränen bei guten Leuten erweckt. Alles dieses werden unsereKöpfe ins Unbegreifliche übersetzen. Zuweilen werden sie einerbekannten alten guten Bemerkung etwas von dem Menschenver-stand benehmen, der darin liegt, und die Lücke mit dem ihrigenausfüllen, so daß man glauben sollte, es wäre dreimal mehr

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