Druckschrift 
2 (1844)
Entstehung
Seite
90
Einzelbild herunterladen
 

90

Seine Bücher waren alle sehr nett; sie hatten auch sonst ^

wenig zu thun. «

Hinten hatte er einen falschen Zopf eingebunden, und vorneein frommes Gesicht, das nicht viel ächter war, auch zuweilenwie jener bei heftigen Bewegungen ausfiel. ^ i>>i

Man hat Nachtstühle, die wie aufeinander gelegte Folian- h

ten aussehen. Einige Schriftsteller scheinen Gefallen an der um-gekehrten Methode zu finden, und Bücher zu schreiben, die sichwie Nachtstühle Präsentiren. jh

Gespräch.

Ich. Warum weint sie denn?

Die Gartenfrau. Ach, mein Mann geht heute zumNachtmahl nach Bovenden.

Ich. Nun, ist denn da zu weine»? Das ist ja gut, daßer so fromm ist.

Die Frau. Ach ja, fromm, wenn er zum Nachtmahl ge-wesen, so betrinkt er sich, und da krieg ich allemal Schläge.

Ich verkaufte, wie Esau, mein Geburtsrecht in die Faeul-tät zu treten gegen etwas Ruhe.

>

Ein Mcchanikus (Seyde) beurtheilte Bürgers Gedicht aufMichaelis, mit der Bemerkung, es wäre Schwung darin. Es

i