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2 (1844)
Entstehung
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nate im Mutterleibc gelegen hat, sein Buch neun Jahre imPulte liegen soll? Oder, werden die Gedanken besser, wenn sielange liegen? Man kann sich nichts Einfältigeres denken. Michwundert es gar nicht, wenn ein Staat mit solchen Gesetzennicht bestehen kann. Gottlob kenne ich auch keine Provinz inDeutschland, wo die Gelehrten ihre Werke neun Jahre liegenließen; doch sind mir Beispiele bekannt, wo Richter die Hora-zische Regel befolgt haben: sie ließen nämlich die Prozesse neunJahre lang liegen, aber am Ende wurden sie gemeiniglich schlech-ter entschieden, als in den Ländern, wo man sie aus dem Steg-reife entscheidet.

Jeder arme Teufel sollte wenigstens zwei ehrliche Namenhaben, damit er den einen daran wagen könnte, um den an-dern ins Brot zu bringen. So haben Schriftsteller anonymischgeschrieben. Man konnte sich dann mit dem einen noch wehren,wenn der andere abgeschnitten wäre.

Ich habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken, undsind öffentlich besoffen gewesen.

Sie streichen die Postwagen roth an, als die-Farbe desSchmerzens und der Marter, und bedecken sie mir Wachslinnen,nicht, wie man glaubt, um die Reisenden gegen Sonne undRegen zu schlitzen, (denn die Reisenden haben ihren Feind untersich, das sind die Wege und der Postwagen,) sondern aus der-