56
Fanny.
Aber nur durch dic gescheiten Complimente, HerrTimpcthce — nicht durch solche wie Sie mir dn machen-
Joseph.
Ah — da haben wir ja auch gleich dic Zunge. Dicwird immer boshafter, wie es scheint.
Fanny.
Ist zuweilen nöthig, sonst würden dic Herren Tim-PetheeS gar zu ungezogen werden.
Joseph.
Na — so ein bischen Ungezogenheit — wenn's nurgut gemeint ist und wenn ein Compliment dahinter steckt,könnten sich die Fräulein Fannys wohl, denk' ich, gefallenlassen.
Fanny.
Glauben Sie? wirklich? da sollte ich schön bei Fräu-lein Nosalie ankommen, wenn sie's hörte.
Joseph (an sie heran tretend.)
Wie geht's denn Fräulein Nosalie? Sie stehen wohlauf sehr vertrautem Fuße mit ihr? '
Fanny.
So vertraut, wie sich nur eine lustige Kammerjung-fer mit einer ernsten Herrin stehe» kann, wenn sie sichbeide recht lieb haben. (Für sich.) Der Andreas hat dochrecht; der Backenbart steht ihm gar nicht übel.