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Suum cuique : Lustspiel in drei Aufzügen
Entstehung
Seite
37
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zum Manne. Ich kam hieher nicht als der geistlose, un-reife Knabe, für den Sie mich halten; ich war mirmeiner Kraft und meines Werthes wohl bewußt. Aberich war wirklich bisher tändelnd durch's Leben geschritten,und selbst die Absicht, die mich heute zn Ihnen führt,war einer Licbeständclei entsprossen. Ihre beleidigendenWorte lassen jetzt auf einmal alle Flammen des schlum-mernden Ehrgeizes in mir emporlodern, und mein ver-kannter Werth soll Ihre Achtung zu erzwingen suchen.Sie sind mächtig in diesem Thale und genießen dasVertrauen von Tausenden aber ich werfe Ihnen denHandschuh hin. Wenn sich die Seele des einen Großendem Worte der Ueberzeugung engherzig verschließt ichwerde mich an das offene Rechtsgefiihl der Tausendewenden. Sie sind Ihnen alle dankbar zugethan underwarten für die Wahl aus Ihrem Munde das Losungs-wort; aber noch ruht auf den Schultern manches geringenArbeiters ein Kopf, der in seinem einfachen Verständedas Echte und Wahre vom geborgten Schimmer zn unter-scheiden weiß, noch schlägt ein Herz in manches armenMannes Brust, das den Muth hat, für die einmal ge-wonnene Ueberzeugung einzutreten.

Wallrokh.

Was! Sie wollen meine Arbeiter gegen mich inAufruhr bringen? Versuchen Sie, was das Wort desunbekannten Jünglings gegen den Glauben an den Mannvermag, der ihnen ein Menschenleben hindurch in Freudeund Leid treu zur Seile gestanden hat!