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Rabensberg.
Es lebe die Politik!
Schellborn.
Nun es scheint ja, daß Du Deine Wahl schonziemlich sicher i» der Tasche hast.
Rabensberg.
Hm! — das will ich damit doch gerade noch nichtso bestimmt anssprechen. Ich habe wohl die Hoffnungnoch nicht aufgegeben, gewählt zu werden — aber —weißt Du — im Ganzen stehen meine Actien doch ziem-lich schlecht. Ach — wenn Du wüßtest, lieber Schellborn,von was für werktäglich gearteten Menschen man beieiner Wahlagitation oft in Abhängigkeit geräth!
Schellborn.
Ha, ha! ich dachte, der ganze Wahlkreis tanze bereitsnach Deiner Biolione. So versnch's doch einmal wiedermit den Weibern, bei denen Du sonst so viel Glück ge-habt. Mach den Franen und Töchtern der HanptphilisterDeines Wahlbezirks den Hof, hang' ihnen die Mantelum und trag' ihnen die Regenschirme nach Haus. Fang'wieder an zu dichten und mach' Dich so lieb Kind, daß,wenn Du vorbeikommst, Großmutter, Mutter und Tochterzugleich an's Fenster stürzen. Sagen erst alle Wcibslcntein Deinem Wahlbezirk: der Navcnsberg ist ein Hauptkerl— dann danert's nicht lange, und die ganze Männerweltsagt mit einigem Widerstreben das Gleiche — und öffnetman dann die Wahlurne, so wirst Du wie ein Dosen-