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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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An die Hebräer 11.

Ueberzeugung von dem, was un-sichtbar ist. i. Kor. 2, 9.

2. Durch ihn haben die Menein ehrenvolles Zeugniß erlangt.

3. Durch Glauben überzeu-gen wir uns, daß die Welt durchGottes Wort erschaffen worden, sodaß das Sichtbare aus dem Un-sichtbaren hervorging. I°h. >, io.

4 . Äurch Glauben brachte AbelGott ein besseres Opfer dar, alsKain. Um dieses Glaubens willenerhielt er das Zeugniß, daß er ge-recht sey, da Gott über seine Ga-benWohlgefallen bezeigte,und durchdenselben Glauben redet er nachseinem Tode noch. i. Mos. 4 , 4.

5 . Durch Glauben ward Henochlveggeuommen, ohne den Tod zusehen; und er ward nicht mehr ge-funden, weil ihn Gott weguahm.Vor seiner Wegnahme aber wardihm das Zeugniß gegeben, daß erGott gefallen habe. 1. Mos. 5. 24.

6 . Ohne Glauben aber ist csunmöglich Gott zu gefallen;denn wer zu Gott kommen will,muß glauben, daß Er ist, und daßEr denen, die Ihn suchen, Beloh-net' seyn werde. 2«r. 5, 3.

7 . Durch Glauben nahm Noahdie Offenbarungen über das, wasman noch nicht sah, mit Ehrfurchtan, und erbaute die Arche zur Ret-tung seines Hauses, wodurch er zu-gleich die Welt verdammte, undein Erbe der Gerechtigkeit wurde,die durch den Glauben kommt.

I. Mos. 6 , 8 . -c. Röm. 4 , 20 . 8 , 22. ic.

8. Durch Glauben gehorchteAbraham, da er berufen ward, indas Land zu ziehen, das er zumErbe erhalten sollte. Er zog aus,ohne zu wissen, wohin er kommenwürde. i.Mos.l2,1. 4.

9. Durch denGlauben hielt er sich

in dem verheißenen Lande als einFremdling auf, und wohnte inHütten, so wie auch Isaak undJakob, die Miterben derselben Ver-heißung. 1. Mos. 14 , 13 . 35 , 27 .

10. Denn er wartete auf ein»Stadt, die einen festen Grund hat,deren Schöpfer und BaumeisterGott ist. K. 12, 22.

11. Durch Glauben erhielt auchdie unfruchtbare Sara das Ver-mögen , schwanger zu werden, ob-wohl sie über die Jahre hinauswar, weil sie den für wahrhaf-tig hielt, der es verheißen hatte.

I. Mos. 21, 2 . Luk. I, 36.

12 . Und darum ist auch vonEinem und noch dazu erstorbenemManne eine Nachkommenschaft ent-sprossen, zahlreich wie die Sternedes Himmels, und unzählbar wieder Sand am Ufer des Meeres.

Rom. 4 , 19. 1. Mos. 15 , 5 . 22, 17 .

iz. Äiese alle starben im Glau-ben, ohne die Verheißung zu er-langen. Sie sahen sie nur vonferne, und sehnten sich froh dar-nach und bekannten, daß sie nurFremdlinge und Gäste auf Erdenwären. Ps. 3«, 13.

14 . Indem sie aber so sprachen,gaben sie zu verstehen, daß sie einVaterland suchten.

15. Hätten sie aber jenes ge-meynt, aus dem sie ausgewandert,so hatten sie ja Zeit, wieder zurückzu kehren.

16. Nun aber sehnten sie sichnach einem bessern, nämlich nachdem himmlischen Vaterland. Da-rum schämt sich Gott nicht, ihrGott zu heißen; denn Er hat ih-nen eine Stadt zubereitet. 2 .M°s.3, s.

Matth. 22, 32 .

17. ^urch Glauben hat Abra-ham, als er geprüft ward, den

Isaak