rg4 r. An die Korinther r. z.
sondern erkennen sollet, wie sehrich euch liebe.
5 . Hat aber jemand Betrübnißverursachet, so hat er nicht nurmich, sondern zum Theil (damit ichsnicht übertreibe) euch alle betrübt.
6 . Es ist nun demselben dieStrafe, die er von so vielen erlit-ten, genug;
7 . So, daß ihr im Gegenlheileihm jetzt vielmehr vergeben, undihn trösten sollet, damit er nicht inallzu große Traurigkeit versinke.
8 . Darum bitte ich euch, da߻hr ihn eurer Liebe versichert.
y. Denn deßwegeu schrieb icheuch dieses, um euch zu erproben,ob ihr in allem gehorsam seyd.
10. Wem aber ihr etwas ver-gebet, dem vergebe auch ich; dennwenn ich auch etwas zu vergebenhabe, das vergebe ich um euret-willen an Christi Statt,
11. Damit wir nicht vom Sa-tan übervortheilt werden; denn esist uns nicht unbekannt, was er imSinne hat.
12. Ästs ich nach Troas kam,um das Evangelium Christi zu pre-digen, und mir im Herrn eine Thüreaufgethan ward: ApG. w, s. 14, 27.
13 . So hatte ich doch keine Ruhein meinem Geiste, da ich Titus, mei-nen Bruder, nicht fand, sondernich nahm Abschied von ihnen, undreiste nach Macedonien.
14. Äst'er Gott sey Dank, deruns in Christo Jesu allezeit trium-phiren läßt, und den Wohlgeruchseiner Erkennlniß aller Orten durchuns offenbaret! 1. K°r. 15, 57.
15 . Denn wir sind Gott einWohlgeruch Christi, sowohl unterdenen, die selig werden, als unterdenen,die verloren gehen; i.Kor.,, i».
16. Diesen ein Geruch des To-des zum Tode, jenen aber ein Ge-ruch des Lebens zum Leben. U»!-wer ist hiezu so tüchtig? K. z, ;>r,
1 7 . Denu wir verfälschen nicht,wie so viele, das Wort GottcS;sondern wir verkündigen eslainter, und reden als aus Gott,vor Gott, in Christo.
Das 3. Kapitel.
Die Korinther ein Brief Christi; Herrlichltiides Evangeliums; Jesus nimmt di«Decke MostS hinweg.
1. Langen wir schon wiederiin,uns selbst zu empfehle»? Oder l-k-dürfen wir, wie Gewisse, Empfeh-lungsbriefe an euch, oder Empfeh-lungsbriefe von euch? K. 5 , >2.
2. Unser Brief seyd ihr, einge-schrieben in unser Herz, erlniililund gelesen von allen Menschen.
1. Kor. o, r. ».
3 . Ihr seyd ein offen da liegen-der Brief Christi, gefertiget muns, geschrieben nicht mit Di»te,sondern mit dem Geiste des leben-digen Gottes, nicht in steinerneTafeln, sondern in fleischerne Ta-feln des Herzens. 2-r. , zz.
4. Ein solches Vertrauenaber haben wir durch Chri-stus zu Gott. 2°h. 1», s.
5. Nicht als ob wir tüchtigwäreu, vou uus selbst etwaszu deukcu, als aus uus sclbffsondern all unsere Tüchtigkeitist von Gott. PH«. 2, iz.
6 . Er ist's, der uns auch tnck'tig gemacht hat, zu Dienern beineuen Testamentes, nicht des Buch-stabens, sondern des Geistes;denn der Buchstabe tödtet, derGeist aber macht lebendig.
7. Wenn nun der Dienst destödtenden Buchstabens, der in Stei-ne eingegrabeu war, eine solch»
Herr-