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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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i. An d«e Korinther 5. 6.

einer solchen Hurerey, die unterden Heiden nicht gefunden wird,daß einer das Meid seines Vatershabe. r. M°s. is, 7. s.

2. Und ihr seyd aufgeblasen?da ihr vielmehr hättet Leid tragen,und den, der diese That begangen,aus eurer Mitte wegschaffen sollen.

3. Ich meines Theils, der ich

zwar dem Leibe nach abwesend, dochdem Geiste nach gegenwärtig bin,habe schon, wie anwesend, überden, der solches verübte, beschlos-sen : 2 . Kor. ro, 2 . Kol. 2 , 5.

4. Im Namen nnsers HerrnJesu Christi (wenn ihr nnd meinGeist mit euch versammelt ist), mitder Kraft * nnsers Herrn JesuChristi, -Matth. i6, iy.

5. Einen solchen dem Satan zuübergeben zum Verderben seinesFleisches, damit sein Geist geret-tet werde am Tage nnsers HerrnJesu Christi, i. Tim. i, 20.

6. Euer Rühmen steht euch nichtgut an. Wisset ihr nicht, daß einwenig Sauerteig den ganzen Teigdurchsäuert. Gal. 5, y.

7. Feget den alten Sauerteigaus, damit ihr ein neuer Teig seyd,wie ihr denn ungesäuert scyn sol-let ; denn unser Osterlamm, Chri-stus, ist für uns geschlachtet.

2s. 53, 7. 1. Pctr. l, ly.

8. Darum lasset uns Osternhalten, nicht im alten Sauerteige,noch im Sauerteige der Bosheitund Schalkheit, sondern im Süß-teige der Lauterkeit und Wahrheit.

2. Mos. 12, 3. 15.

y. Ich habe euch in einemVriefegeschrieben, daß ihr mit Hurcrunichts zu schaffen haben sollet.

2. Thcff. 3, l4.

10. Das meyute ich aber nichtvon Hurern dieser Welt, oder den

Geihigen oder Räubern oder Gö-tzendienern; denn sonst müßtet ihrans der Welt gehen.

11. S ondern ich meyute, da icheuch jenes schrieb, ihrsolltetnichtSzu schaffen haben mit einem, dersich Bruder nennen läßt, und dochein Hnrcr oder Geitziger oder Gö-tzendiener oder Lästerer oder Trun-kenbold oder Räuber ist; mit einemsolchen sollet ihr nicht einmal essen.

2 . Thcff. 3 , 6. 14.

12. Denn was geht es Michail,die draußen sind, zu richten? Rich-tet ihr nicht, die drinnen sind?

13. Die draußen sind, wird Gottrichten. Schaffet nur den Bösenaus eurer Mitte weg. s. M°s. 13 , s.

Das 6. Kapitel.

Rechte nicht, dulde lieber das Unrecht;Dein Leib ein Tempel Gottes, schändeihn nicht.

1. ÄÄagt es jemand von euch,der einen Handel mit dem andernhat, vor den Gottlosen zu rechten,und nicht vor den Heiligen?

2. Wisset ihr nicht, daß die Hei-ligen die Welt richten werden?Wenn nun die Welt von euch ge-richtet wird: seyd ihr nicht tüchtig,Kleinigkeiten zu richten?

3. Wisset ihr nicht, daß wir dieEngel richten werden? um wieviel mehr irdische Dinge?

4. Wenn ihr nun irdische Streit-Sachen habet, so setzet ihr die Ver-achteten in der Gemeine zu Rich-tern.

5. Zu eurer Beschämung sageichs: so ist denn gar kein Weiserunter euch, der zwischen Bruderund Bruder Recht sprechen könnte?

6. Sondern Bruder rechtet mitBruder, und das vor Ungläubigen ?

7. Schon das ist ein Fehler beyruck, daß ihr Streitigkeiten unter

18* ritt-