Apostel-Geschichte 22. 23. 235
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^ dein Zeugniß von mir nicht an-nehmen.
ii). Ich aber sprach: Herr! sieselber wissen ja, daß ich die, so andich glaubten, ins Gefängniß warfund in den Synagogen geißelte.
i K. s,' 3. Y, 2.
! 20. Und als das Blut Stepha-
! »ns, deines Zeugen, vergossen ward,war auch ich dabcy, stimmte mit ein,und bewahrte die Kleider derer, dieihn lnnbrachten. K. 7, 57 . sg.
21. Da sprach Er zu mir: Gehe;denn ich will dich in die Ferne zuden Heiden senden. K.g, is. », 2 .
22. (Vie hörten ihn an bis zudiesen Worten. Nun aber erhobensie ein lautes Geschrey und spra-chen : Fort von der Erde mit ei-nem solchen Menschen! den" derdarf nicht länger leben. §. 21 , 36 .
23. Da sie nun schrieen, undihre Kleider in die Höhe warfen,und Staub in die Luft streuten,
24. Ließ ihn der Oberste in dieBurg führen, ihn zu geißeln undzu foltern, um zu erfahren, warumsie also über ihn schrieen.
25. Als sie ihn nun mit Rie-inen festbinden wollten, sprach Pau-lus zu dem Hanptmanne, der da-bey stand: Dürft ihr einen römi-schen Bürger, und zwar uuver-hört, geißeln? K. iS, 37.
26. Da dies der Hauptmannhorte, ging er zu dem Obersten,zeigte es ihm an und sprach: Waswillst du thun? dieser Mann istei» römischer Bürger.
27. Da kam der Oberste herzu,»»d sprach zu ihm: Sage mir:
j bist du ein römischer Bürger? Eri sprach: Ja.
> 23. Da erwiederte der Oberste:
Ich habe dieses Bürgerrecht fürtme große Summe erkauft. Pau-
lus aber sprach.' Ich bin sogardarin geboren.
2 <). Sogleich ließen nun die,welche ihn foltern wollten, von ihmab; der Oberste aber fürchtete sich,da er erfahren, daß er ein römischerBürger sey, und weil er ihn hattefestbinden lassen.
30 . Äm folgenden Tage nunwollte er mit Gewißheit erfahren,warum ihn die Juden angcklagt.Er ließ ihm daher die Fesseln ab-nehmen , und befahl, daß die Ho-henpriester und der ganze hoheRath zusammenkommen sollten.Dann führte er den Paulus vor,und stellte ihn in ihre Mitte.
Das 23. Kapitel.
Paulus vor dem hohen Rathe zu Jerusalem;die Pharisäer und Sadduzäer werden un>eins über ihm; sic stellen ihm nach dem Le»
den; LysiaS rettet ihn, und schickt ihnzu Delix.
1 . 2)a blickte Paulus den hohenRath unerschrocken an, und sprach:Meine Brüder ! Ich habe mit gu-temGewiffen vor Gott gewandelt bisauf diesen Tag. K. 24, 16 .
2 . Der Hohepriester AnaniaSaber befahl denen, die neben ihmstanden, ihn auf den Mund zuschlagen. 2°h. is, 24. 3. Kön. 22, 24.
3. Da sprach Paulus zu ihm:Dich wird Gott schlagen, du über-tünchte Wand! Du sitzest da, michnach dein Gesetze zu richten, undbefiehlst wider das Gesetz, mich zu
schlagen ? 3. Mos. ig, is.
4. Die Umstehenden aber spra-chen: Den Hohenpriester Gottesschmähest du?
5. Paulus sprach: Ich wußtenicht, Brüder! daß es der Hohe-priester ist; denn es steht geschrieben:„Dem Fürsten deines Volkes sollstdu nicht fluchen." 2. Mos. 22,2s.
6. Da