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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Apostel-Geschichte 16.

Weibes, aber eines heidnischenVaters,

2 . Der ein gutes Zeugniß hattevon den Brüdern zu Lystra undIkonium. K- 6, Z. lo, 22.

3. Von diesem wollte Paulus,daß er mit ihm reiste. Und er nahmihn, und ließ ihn beschneiden, umder Juden willen, die in derselbenGegend waren; denn alle wußten,daß sein Vater ein Heide war.

4. Wie sie nun die Städte durch-zogen, empfahlen sie ihnen, die Be-schlüsse zu halten, die von den Apo-steln und Aeltesten zu Jerusalemfestgesetzt waren. K. is, 20. 29.

5 . Und die Gemeinen wurden imGlauben gestärkt, und mehrten sichtäglich an der Zahl.

6. Als sie aber Phrygien unddie galatische Landschaft durchrei-sten, wurde ihnen vom heiligenGeiste gewehrt, in Asien das Wortzu predigen, K. is, 2».

7 . Da wandten sie sich nach My-sien und versuchten nach Bithy-nien zu gehen; aber der Geist Zcsuließ sie nicht.

8. Sie reisten nun Mysien vor-bey und zogen nach Troas hinab.

K. 20, 6. 2. Kor. 2, 12. 2. Tim. 4, 1Z.

9. Da erschien dem Paulus inder Nacht ein Gesicht: ein Mannaus Makedonien stand vor ihm,bath ihn und sprach: Komm her-über nach Macedonien und hilfuns!

10. Als er nun dies Gesicht ge-sehen, trachteten wir alsbald nachMacedonien zu ziehen, überzeugt,daß uns der Herr berufen, ihnendas Evangelium zu predigen.

11. Äbir segelten ab von Troasund kamen geraden Laufs nach Sa-mothrace, und am folgenden Tagenach Neapolis,

12. Von da nach Philipp!, wel-

ches die Hauptstadt dieses Theistvon Macedonien und eine Pfianz-stadt ist. Zn dieser Stadt verweil-ten wir einige Tage und hielte»Unterredungen. K. 15, ss.

13 . Am Sabbat aber gingen ich

hinaus vor die Stadt an den Fluß,wo sie zu bethen pflegten. Wir setz- ^ten uns nieder und redeten zu de» jversammelten Weibern. i

14. Und ein Weib, mit Name»Lydia, eine Pnrpurhändlerin aus :Thyatira, die Gott fürchtete, hörtezu, und der Herr schloß ihr dasHerz auf, daß sie glaubte, wasPaulus redete. Luk. 24, 45.

15 . Als sie nun samt ihrem Hausegetauft worden, bath sie und sprach:Wenn ihr meynet, daß ich an de»Herrn gläubig sey, so kehret in mei-nem Hause ein, und bleibet da.Und sie nöthigte uns. i.M°s. is,z.

19,2, r.

16. d^un geschah es, als wirzum Bethorte gingen, daß uns eineSklavin begegnete, die einen Wahr-sagergeist hatte, und ihren Herre»großen Gewinn erwarb durchWahr-sagerey. 1. Kö». i«, 7.

17 . Diese folgte Paulus unduns nach, rief und sprach: DieseMänner sind Diener des höchstenGottas, die euch den Weg des Heist lverkündigen. Mark. 1, 24.

18 . Dies that sie nun viele Tage.Paulus aber ward endlich deß übcr-drüßig, wandte sich um, und sprach izu dem Geiste: Ich gebiete dir inl !Namen Zesu Christi, von ihr aus- ^zufahren. Und er fuhr aus von ihrzu derselben Stunde. Mark. 16, 17. ,

ly. Da aber ihre Herren sahen, !daß die Hoffnung ihres Gewinnesdahin war, ergriffen sie Paulusund Silas, und schleppten sie ausden Markt vor die Obrigkeit.

20 . Und