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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
162
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,62 Johannes 6. 7.

Ae Leben, und ich werde ihn amlängsten Tage auferwecken.

56 . Denn mein Fleisch ist wahr-haftig eine Speise, und mein Blutwahrhaftig ein Trank.

57. Wer mein Fleisch ißt, undmein Blut trinkt, der bleibtin mir. und ich in ihm. s.,s,4.

58 . Wie mich der lebendigeVater gesandt hat, und ichdurch den Vater lebe, so wirdauch der, welcher mich ißt,durch mich leben.

59. Hier ist das Brod, das vomHimmel herabgekommen, kein sol-ches, wie das Manna, das eureVäter gegessen haben, die dann dochgestorben sind. Wer dieses Brod ißt,der wird leben in Ewigkeit.

60. Dies sagte Jesus, als Er inder Synagoge zu Kapernaum lehrte.

61. Viele nun von seinen Jün-gern, die das hörten, sprachen: Dasist ein hartes Wort; wer kann eshören?

62. Da aber Jesus bey sich selbstmerkte, daß seine Jünger darübermurrten, sprach Er zu ihnen: Aer-gert euch das?

6z. Wie! wenn ihr aber denMenschen - Sohn da hinauf fahrensehen werdet, wo Er zuvor war?

64. Der Geist ist es, der dalebendig macht. Das Fleischnützt nichts. Die Worte, dieich zu euch geredet habe, sindGeist und Leben. «°r. z, s.

65 . Aber es giebt einige untereuch, die nicht glauben; (denn Je-sus wußte von Anfang, welche nichtglauben, und wer Ihn verrathenwürde.) «. 2, 2s.

66. Darum, fuhr Er fort, habeich euch gesagt: Niemand kannzu mir kommen, wenn es ihm

nicht von meinem Vater ge»geben wird. »-»».

67 . Von da an traten viele sei-ner Jünger zurück, und «tändeltennicht mehr mit Ihm.

68. Daher sprach Jesus zu denZwölfen: Wollt ihr nicht auch Weg-gehen?

69. Da antwortete Ihm SimonPetrus: Herr! zu wem solltenwir gehen? Du hast Wortedes ewigen Lebens.

70 . Und wir haben geglaubt underkannt, daß du Christus der Sohndes lebendigen Gottes bist. s. 1, 4,.

71. Jesus erwiederte ihm: Ha-be ich nicht euch Zwölfe erwählt?und doch ist einer von euch einTeufel.

Luk. s, 1 Z. I°h. s, 44.

72 . Er meynte den Judas Iska-riot, Simons Sohn; denn dieserhat Ihn hernach verrathen, ob erwohl einer aus den Zwölfen war.

Das 7. Kapitel.

Jesus auf dem Laubhüttenfeste zu Jerusalem.

1. Darnach wandelte Ieslis inGaliläa umher; denn in Iudäawollte Er nicht umherwandeln, weilIhn die Iuden umzubringen suchten.

2. Nun war das Laubhüttenfestder Iuden nahe.;. Mof. 2;, ra.

z. Da sprachen seine Brüder zuIhm: Begieb dich weg von hier,und geh nach Iudäa, damit auchdeine Iünger die Werke sehen, die

du thvst. Mat. »2, »6.

4 . Denn niemand thut etwas imVerborgenen, der sich offenbar ma-chen will. Willst du das, so zeigedich der Welt.

5 . Denn auch seine Brüder glaub-ten nicht an Ihn.

6. Da sprach IesuS zu ihnen:Meine Zeit ist noch nicht gekommen r