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Johannes 3.
23. Johannes aber taufte auchnoch zu Aenon, nahe bey Salim,weil dort viel Wasser war; und dieLeute kamen dorthin, und ließensich taufen.
24. Denn Johannes war nochnicht ins Gefängniß geworfen.
25. Nun entstand ein Streit zwi-schen den Jüngern Johannes undden Juden über die Reinigung.
26. Sie kamen zu Johannes,und sagten zu ihm: Rabbi! der beydir jenseit des Jordans war, demdu Zeugniß gegeben hast, sieh! dertauft und alles läuft Ihm zu.
27. Johannes antwortete undsprach: Ein Mensch kann sich nichtsnehmen, wenn es ihm nicht vomHimmel gegeben wird. iy, n.
28. Ihr selbst bezeuget mir, daßich gesagt habe: ich bin nicht Chri-stus , sondern ich bin nur vor Ihmhergesandt. K. 1 , 20 . ro.
29. Wer die Braut hat, der istder Bräutigam. Der Freund desBräutigams aber steht da, undhört ihn, und freut sich hoch überdie Stimme des Bräutigams. Unddiese meine Freude ist nun erfüllt.
30. Er muß wachsen, ich abermuß abnehmen.
31. Wer von oben kommt, istüber alle. Wer aber von der Er-de ist, ist von der Erde , und redetvon der Erde. — Wer vom Him-mel kommt, ist über alle. K. s, 2 z.
32. Er bezeugt, was Er gesehenund gehört hat; und sein Zeugnißnimmt niemand an. sr. 5 , 20 . s, 2 ö.
33. Wer aber sein Zeugniß an-nimmt, der bestätiget es, daß Gottwahrhaftig ist. J°h. 5 , 10 .
34. Denn welchen Gott gesandthat, der redet Worte Gottes; dennGott giebt den Geist nicht nach demMaaße.
35. Der Vater hat den Soh»lieb, und hat alles seiner Hand über-geben. Matth. II, 27. -c.
36. Wer an denSohn glaubt, ider hat das ewige Leben; wer 'aber dem Sohne nicht glaubt,der wird das Leben nicht sehen,sondern der Zorn Gottes bleibt j
Über ihm. l.2°H.S.io.i2.Marl.ib,lS.
Das 4. Kapitel.
Jesus spricht mit einer Samariterin; Die!«Samariter glauben a» Icsum; Er hciltdr»
Sohn eines königlichen Beamten.
1 . Ässs nun Jesus vernahm, daßes den Pharisäern zu Ohren gekom-men, daß Jesus mehr Jünger macheund taufe, als Johannes K.;, 22 . 2 s.
2 . (Obwohl Jesus nicht selbsttaufte, sondern seine Jünger );
3. So verließ Er Judäa, und ^
ging wieder nach Galiläa. !
4 . Er mußte aber durch Sama-ria reisen.
s. Da kam Er zu einer Stadt inSamaria, mit Namen Sichar,nahe bey dem Landgut, dasJakob seinem Sohne Joseph gege-ben hatte. I.Mos.gg, 22 . Jos.24, Z 2 .
6. Daselbst war der Jakobs-Brunnen. Da nun Jesus müdewar von der Reise, setzte Er sichan dem Brunnen nieder. Es warum die sechste Stunde.
7 . Da kain ein Weib aus Sa-maria, um Wasser zu schöpfen. Je-sus sprach zu ihr: Gieb mir zu trin-ken! 1. Mos. 2», 17.
L. (Seine Jünger waren indeßin die Stadt gegangen, um Speisezu kaufen.)
9 . Das samaritische Weib erwie-derte Ihm: Wie kannst du, als einJude, von mir zu trinken begehren,da ich ein samaritischeS Weib bin?
Denn