152 Johannes 2. 3.
8. Und Jesus sprach zu ihnen:Schöpfet nun daraus, und bringetes dem Speisemeister. Und siebrachten's.
y. Da nun der Speisemeister dasWasser kostete, das zu Wein gewor-den war, und nicht wußte, woheres komme (die Aufwärter, die dasWasser geschöpft hatten, wußten cswohl), so rief er den Bräutigam,
10. Und sprach zu ihm: Jeder-mann setzt zuerst den guten Weinauf, und den schlechten alsdann erst,wenn sie genug getrunken haben;du aber hast den guten Wein bisjetzt zurück behalten,
11. Mit diesem Wunderzeichenzu Kana in Galiläa machte Jesusden Anfang, um seine Herrlichkeitzu offenbaren. Und seine Jüngerglaubten an Ihn.
12. ^Darnach ging Er nach Ka-pernaum hinab, Er, seine Mutter,seine Brüder und seine Jünger; abersie blieben daselbst nur einige Tage.
13 . Es war das Osterfest derJuden nahe, und Jesus ging nachJerusalem hinauf.
14 . Daselbst fand Er, daß eini-ge im Tempel Ochsen, Schafe undTauben perkauften, und daß Wechs-ler da saßen, Matth. 21,12.
15. Und Er machte eine Geißelaus Stricken, und trieb sie alle zumTempel hinaus, sammt den Scha-fen und Ochsen; Er verschüttete dasGeld der Wechsler, und die Tischestieß Er um.
16. Zu den Taubenhändlernsprach Er: Fort hiemit von dieserStätte! machet das Haus meinesVaters nicht zu einem Kaufhause!
17 . Seine Jünger dachten babeyan die Schriftstelle: „Der Eiferst'rr dein Haus verzehrt mich."
Ps. SS, IN.
19 . Hierauf erwiederten di» Im ^den, und sprachen zu Ihm: Mitwas für einem Zeichen beweisest duuns, daß du dies thnn darfst? ,
Matth. l2, zg.
19. Jesus antwortete und sagtezu ihnen: Brechet diesen Tempel ab,und in drey Tagen will ich ihn wie-der aufbauen. Matth. 26, s,.
20 . Da sprachen die Inden:Sechs und vierzig Jahre ist andiesem Tempel gebauet worden,und du willst ihn in drey Tagenaufbauen?
21. Er aber redete von deinTempel seines Leibes.
22 . Da Er nun von den Todtenauferstanden war, dachten seineJünger daran, daß Er dies gesagt,und glaubten der Schrift und derNede, die Jesus gesagt hatte.
Luk. 2», S.
23 . Als Er aber am Osterfestezu Jerusalem war, glaubten vielean seinen Namen, indem sie seineWunder sahen, die Er wirkte.
24 . Jesus selbst aber vertrante !sich ihnen nicht an, weil Er sie alle ^kannte, K. 6 , 6 s.
25 . Und weil Er nicht nöthighatte, daß Ihm jemand Zeugnißgab von einem Menschen; denn Er ^wußte selbst, was im Menschen war.
Das Z. Kapitel.
Jesus und Nikodemus; Johannes jeugetvon Khristus.
1. Os war ein Mensch unterden Pharisäern, Nikodemus mit Na-men, einer der vornehmsten Juden.
2 . Dieser kam des Nachts zu Je-sus, und sprach zu Ihm: Nabbi!wir wissen, daß du ein Lehrer bist,der von Gott kam, denn niemandkann die Zeichen thnn, die du thust,es sey d«m Gott mit ihm.