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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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145
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Lukas 23 .

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eurer Gegenwart '.verhört, und andiesem Menschen kein Verbrechengefunden, dergleichen ihr Ihn ankla-get, 2»h. IS, rs.

15 . Und auch Herodes nicht;denn ich habe euch an ihn gewiesen,und sieh! es ist nichts auf Ihn ge-bracht, worden, was den Tod ver-diente.

16. Ich will Ihn also züchtigen,und loslaffen.

17 . Er mußte ihnen nämlich aufdas Fest einen losgeben.

18. Da schrie aber die ganze Men-ge und sprach: Hinweg mit diesem!Den Barabbas gieb uns los.

ig. Dieser ward um eines Auf-ruhrs, den er in der Stadt erregte,und um eines Mordes willen insGefängniß geworfen.

20. Pilatus redete ihnen nun nocheinmalzu, indem er Iesnm gernelosgeben wollte.

21. Sie aber schrieen dagegen,und sprachen: Kreuzige, kreuzigeIhn!

22. Zum drittenmale sprach er zuihnen: Was hat Er denn Böses ge-than? Ich finde einmal keine To-desschuld an Ihm; ich will Ihn alsogeißeln und losgeben.

25 . Sie aber hielten an mit ei-nem großen Geschrey und forderten,daß Er gckreuziget würde; und ihrund der Hohenpriester Geschrey wur-de immer stärker. 2 -h. ig, 12.

24 . Da sprach Pilatus das Ur-theil, daß nach ihrem Verlangengeschehen sollte.

25 . Den, welcher um eines Auf-ruhrs und Mordes willen ins Ge-fäugniß geworfen war, den sie ver-langten, gab er ihnen los; Iesumaber überließ er ihrem Willen.

Matth. 27, 26.

26. Da sie Ihu NU» ansführten,

ergriffen sie einen gewissen SImo«von Cyrene, der eben vom Feldekam, und legten ihm das Kreuz auf,um es Iesu nachzutragen. Mt. 27, 32.

27 . Es folgte Ihm aber eine großeMenge Volks, und Weiber, die Ihnbeweinten und beklagten.

28. Da wandte sich Iesus um zuihnen, und sprach: Töchter Ierursalems! weinet nicht über mich;sondern über euch selbst weinet,und über eure Kinder.

2y. Denn sieh! es werden Tagekommen, wo sie sagen werden: Se-lig die Unfruchtbaren und die Lei-ber, die nicht geboren, und die Brü-ste, die nicht gesäugt haben.

30 . Dann werden sie zu den Ber-gen sagen: Fallet auf uns! und zuden Hügeln: Bedecket uns!

2 s. 2, lg. Qs. 10, s. Off. 6 , iS.

31 . Denn wenn man das antgrünen Holze thut, was wird mitdem dürren geschehen? 1. Peer.-,, 17.

32. Es wurden auch zwey andersUcbelthäter ausgeführt, um mit Ihmhingerichtet zu werden. 2s. s;, ir.

33 . Ästs sie nun an den Ort ka-men, der Schädelstätte heißt, kreu-zigten sie Ihn daselbst sammt denMissethätern, einen zur Rechten, denandern zur Linken. Me. 27, zz.

34. Iesus aber sprach: Vater!vergieb ihnen, denn sie wissennicht, was sie thun. Sie theil-ten nun seine Kleider unter sich, undwarfen das Loos. Ps. 21,1g.

35 . Das Volk stand da, undschaute zu. Und die Vorsteher spot-teten seiner sammt ihnen, und spra-chen: Andern hat Er geholfen, Erhelfe sich selbst auch, wenn Er Chri-stus, der Auserwählte Gottes, ist.

36. Auch die Soldaten verspot-teten Ihn, indem sie hinzutraten, undIbm Essig reichten,

' 10 Und