Lukas 22.
41. Und Er entfernt- sich vonIhnen ungefähr einen Steinwurfweit, und knieete nieder und bethete,
4L. Indem Er sprach: Vater!wenn es dein Wille ist, so nimmdicfi'n Kelch von mir; doch nichtmein, sondern dein Wille ge-schehe. Matth. 26, Zy.
43. Da erschien Ihm ein Engelvom Himmel, und stärkte Ihn«Und da Ihn Todesangst überfiel,bethete Er dringender.
44. Und sein Schweiß wurdewie Blutstropfen, die aus dieErde fielen.
45. Und Er stand ans vom Ge-deihe, kam zu seinen Iungern, undfand sie schlafend vor Betrübnis.
46. Und Er sprach zu ihnen:Wie? ihr schlafet! Stehetaufundbeihet, damit ihr nicht in Versu-chung fallet.
47. 2)a Er noch redete, sieh! dakam eine Schaar, und Indas, einervon den Zwölfen, ging vor ihnenher und trat zu Iesu hin, um Ihnzu küssen. Matth. 26,47.
48. Iesus aber sprach zu ihm:Iudas! mit einem Kuse verräthstdu den Menschen - Sohn.
4y. Als nun die um Ihn warensahen, wo es hinaus wollte, spra-chen sie zu Ihm: Herr! sollen wirmit dem Schwerte drein schlagen?
50. Und einer von ihnen schlugauf den Knecht des Hohenpriesters,und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51. I-sus aber fing an, undsprach: Lasset es jetzt gut seyn! UndEr rührte sein Ohr an, und heilte ihn.
Matth. 2b, Li. -c.
52. Zn den Hohe npriestern aber,zu den Tempelhauptleuten und Ael-testen, die zuIbm gekommen waren,sorach Zesuü: Wie gegen einen Mör-
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der seyd ihr ausgezogen mit Schwer»tern und Stangen.
53. Täglich war ich bey euch indem Tempel, und ihr habt keineHand nach mir ausgestreckt. Aberdies ist eure Stunde und die Machtder Finsternis. Mt. 2b, 55. 20h.7, z.
54. (§ie ergriffen Ihn mm, undführten Ihn in das Haus des Hohen-priesters. Petrus folgte von ferne.
Matth. 26, 57.
55. Und da sie mitten im HofeFeuer anzündeten und sich zusam-men setzten, setzte sich Petrus inihre Mitte.
56. Als ihn nun eine Magd beymFeuer sitzen sah, und ihn betrach-tete , sprach sie: Auch dieser warmit Ihm.
57. Petrus aber verläugnete Ihn,und sprach: Weib! ich kenne Ihnnicht.
58. Und bald darauf sah ihn einanderer, und sprach: Auch du bisteiner von ihnen. Petrus aber ant-wortete : Mensch! ich bin es nicht.
5g. Und nach Verlauf ungefähreiner Stunde behauptete abermalein andrer, und sprach: Wahr-haftig, der war auch bey Ihm,denn er ist ein Galiläer.
60. Petrus aber sprach: Mensch!ich weiß nicht, was du sagst. Undsogleich, während er noch redete,krähte der Hahn. Ma«h. 26,74.
61. Da wandte sich der Herr,und blickte Petrus an, und Petruserinnerte sich an das Wort desHerrn,da Er zu ihm sprach: Ehe der Hahnkräht, wirst du mich dreymal ver-
läugnen. Mark. 14, 72.
62 . Und Petrus ging hinausund weinte bitterlich. Mi. 2b, rs.
6z. lind die Männer, die I-'sum