Lukas 20. 21
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39. Darauf antworteten einigeder Schriftgelehrten und sprachenzu Ihm: Meister, du hast recht ge-sprochen. Mark. 12, 32 .
40. Und sie wagten es nicht mehr,Ihn etwas zu fragen.
41. Er aber sprach zu ihnen:Wie sagen sie denn, Christus sei)Davids Sohn? M<mh. 22, 4 i.
42. Da doch David selbst imBuche der Psalmen spricht: „DerHerr sprach zu meinem Herrn: Setzedich zu meiner Rechten,
43. Vis ich deine Feinde zumSchemmel deiner Füße lege."
44. Da nennt Ihn ja David sei-nen Herrn? Wie ist Er denn seinSohn?
45. Na aber das ganze Volkzuhörte, sprach Er zu seinen Iün-gern.:
46. Hütet euch vor denSchriftgelchrtcn, die gerne inlangen Kleidern einhergehen, undsich auf dem Markte gerne grüßenlasten, und den Vorsitz in den Sy-nagogen , und die ersten Plätze beyGastmahlen lieben. K.n, 43 . Mt.23,6.
47. Sie verschlingen die Häuserder Wittwen, und halten zum Schei-ne lange Gedeihe. Eine desto schwe-rere Verdammniß wird über sie kom-men. Matth. 23 , 14 .
Das 21. Kapitel.
Schärflcin der Wittwe; Von der ZerstörungJerusalems, und Ankunft Christi; Wach-samkeit und Gedeih.
1. 25ls Er umherblickte, und dieReichen ihre Gaben in den Gottes-kasten werfen sah; Mk. 12,41.
2. Da sah Er auch eine armeWittwe zwey Häller einlegen,
2. Und sprach: Wahrlich! ich
sage euch: diese arme Wittwe hatmehr eingelegt, als alle. 2. Kor.», 12.
4. Denn sie alle haben von ih-rem Ueberfluß zu den OpfergabenGottes eingelegt; diese aber hatbey ihrer Ariuuth, den ganzen Le-bensunterhalt, den sie hatte, ein-gelegt.
5 . Äls nun einige vom Tempelredeten, daß er mit schönen Stei-nen und Opfergeschenken geschmücktsey, sagte Er: Matth. 24,1.
6. Es werden Tage kommen, inwelchen von allem, was ihr hier se-het, kein Stein auf dem andern ge-lassen wird, der nicht zerstört werde.
Mich. 3 , 12. Luk. lg, 44 .
7. Nun fragten sie Ihn, undsprachen: Meister! wann wirddies geschehen? und welches ist dasZeichen, wann dies geschehen soll?
8. Er sprach: Sehet zu, daß ihrnicht verführt werdet; denn viel»werden kommen, in meinem Namen,und sagen: Ich bin's! und: dieZeit ist gekommen! Folget ihnenalso nicht nach. M«. iz, 22.
9. Wenn ihr aber von Kriegenund Empörungen höret, so lasseteuch nicht erschrecken; denn diesmuß vorhergehen. Aber das End»ist noch nicht sogleich da.
10. Alsdann, sagte Er zu ihnen,wird Voll wider Volk, und Reichwider Reich anfstchen; Is. 19,2.
11. Und starke Erdbeben, undSeuchen und Hungersnöthe wer-den hie und da seyn; und Schreck-nisse, und große Zeichen vom Him-mel werden geschehen.
12. Noch vor diesem allen wer-den sie Hand an euch legen, undeuch verfolgen, und euch in Syna-gogen und Gefängnisse überliefern,und vor Könige und Statthalter
schlex-