r. Und sieh! da war ein Mannmit Name» ZachäuS; er war einOberzöllner, und war reich.
z. Der suchte Asm» zu sehen,wer Er wäre, und er konnte esnicht vor dein Volke, weil er kleinvon Person war. I°h. 12, 21.
4. Er lief also voraus und stiegauf einen Feigenbaum, um Ihnzu sehen; denn daselbst sollte Ervorbei) gehen.
5 . Als nun Jesus an den Ortkam, blickte Er hinauf und sah ihnund sprach zu ihm: ZachäuS! steigkilends herab, denn ich muß heutein deinem Hanse bleiben.
6. Und er stieg eilends herab,und »ahm Zhn mit Freuden auf.
7 . Da sie dies sahen, murrtensie alle, und sprachen: Vcy eittMlSünder hat er einqckehrt.
L. ZachäuS aber trat hin, undsprach zum Herrn: Sieh, Herr!die Hälfte meiuer Güter gebe ichden Armen; und wenn ich jemandbetrogen habe, so gebe ich es vier-fältig wieder. 2. M°s. 22,1. 2 s. ss, 6 .
9. Darauf sprach Zesus zu ihm :Heute ist diesem Hause Heil wie-derfahren , indem auch er ein SohnAbrahams ist. orsm. 4,16. Gal. 3, 7.
10. Denn der Meuschcn-Eohii ist gekommen zu suchenund selig zu machen, was ver-loren wckr. Mtth. IS, II. I.rnn.l, 15 .
11. dl-achdem sie dies angehört,fuhr Er fort, und trug ihnen einGleichniß vor, weil Er eben nahebey Jerusalem war, und weil siemeynten, daß sogleich das ReichGottes offenbar würde.
12. Er sprach: Ein Edelmannzog in ein fernes Land, um einKönigreich * in Besitz zu nehmen,und dann zurück zu kehren. Mam,. 25-
14 . Mark, ir, S 4 . 'L;G.s, 21.
13 . Da rief Er seine zehn Knech-te und übergab ihnen zehn Pfunde*und sprach zu ihnen: Wirthschaste!damit, bis ich wieder komme.
" Evh. 4, !!. >1.
14 . Seine Unterthanen aber haß-ten ihn, und schickten ihm eine Ge-sandtschaft nach, und ließen ihm sa-gen: Wir wollen nicht, daß dieserüber uns herrsche. 2°h. 1, n.
15. Und es geschah, nachdem erdas Reich in Besitz genommen hat-te , und zurück kam, so ließ er seineKnechte, denen er Geld übergebenhatte, zu sich rufen, um zu erfah-ren , wie viel jeder damit gewon-nen hatte.
16. Es kam nun der erste, undsprach: Herr, dein Pfund hat zehnPfunde dazu gewonnen.
17 . lind er sprach zu ihm: Wohl,du guter Knecht! weit du im Klei-nen treu gewesen bist, so sollst dunun Macht über zehn Städte haben.
iö. Es kam auch der andere, undsprach: Herr, dein Pfund hat fünfPfunde gewonnen.
19. Und er sprach auch zu diesem.Und du sey über fünf Städte gesetzt:
20 . Und ein anderer kam undsprach: Herr, sieh! da ist deinPfund, das ich im Schweißtucheaufbewahrt hatte.
21. Denn ich fürchtete dich, weildu ein harter Mann bist; du nimmst,was du nicht hingelegt, und ärndtest,was du nicht gesäet hast.
22 . Er sagte zu ihm: Aus dei-nem Munde richte ich dich, dunichtswürdiger Knecht! Dn wuß-test , daß ich ein harter Mann bin,daß ich nehme, was ich nicht hin-gelegt, und ärndte, was ich nichtgesäet habe. 2. K°n. i, m.
25 . Warum hast du also meinGeld nicht auf die Wechselbank ge-legt,