LukaS i».
133
v« Klndersreund; Der reiche Jüngling;
Der Blinde ju Jericho.
1. Ex sagte ihnen aber einGleichniß darüber, daß man allzeitbethen, und nicht Nachlassen müsse.
K. ll, 7. S. l.Lhes. 5, 17.
2. Er sprach: Es war ein Richterin einer Stadt, der weder Gott fürch-tete, noch einen Menschen scheute.
z. Nun war auch eine Wittwein derselben Stadt; die kam zu ihmund sprach: Schaffe mir Recht ge-gen meinen Widersacher!
4 . Und er wollte lange Zeit nichtdaran. Hernach aber sprach er beysich selbst: Obwohl ich weder Gottfürchte, noch einen Menschen scheue,
5 . So will ich doch dieser Witt-we, weil sie mir so beschwerlich fällt,Recht schaffen, damit sie nicht be-ständig komme und mich quäle.
6. Nun sprach der Herr: Habtihr gehört, was dieser gottlose Rich-ter spricht?
7 . Und Gott sollte seinen Auser-wählten, die Tag und Nacht zu Zhmrufen, nicht Recht verschaffen, undbey ihrer f Unterdrückung ^ langmü-thig zusehen? Ps. « 2 , 2 . 5 ». 17 .
8. Za, ich sage euch: Er wirdihnen Recht verschaffen; und dasbald. Doch wenn der Men-schen-Sohn kommt ^ wird Erwohl auch Glauben finden aufErden?
9. 3» einigen, die sich selbst zu-trauten, daß sie gerecht seyen, unddie übrigen verachteten, sprach Erdieses Gleichniß:
10. Zwey Menschen gingen inden Tempel hinauf, um zu bethen.Der eine war ein Pharisäer, der an-dere ein Zöllner. >. M°s. 4, z.
11. Der Pharisäer stellte sichhin, und bethete bey sich selberalso: Mein Gott! ich danke dir,
daß ich nicht bin wie die übrigenMenschen, wie die Räuber, Unge-rechten, Ehebrecher, oder wie die-ser Zöllner da. Me. 5, 20. 2s. s«, 2.
12. Zch faste zweymal in derWoche, und verzehnte alles, wasich besitze.
13 . Der Zöllner aber stand vonferne, und wagte es nicht einmaldie Augen zum Himmel zu erheben,sondern schlug an seine Brust, undsprach: Q Gott sey mir Sün-der gnädig! Pf. so, i.
14 . Zch sage euch: dieser ginggerechtfertigt nach Hause; jenernicht; denn wer sich selbst erhöht,der wird erniedriget; wer sich aberselbst erniedriget, wird erhöhet.
Matth. 2 ;, 12
15 . Ä^an brachte auch Kinderzu Zhm, daß Er sie anrühren möchte.Da es die Zünger sahen, verwiesensie es ihnen. Mt«h.,y,
16. Zcsus aber rief sie herbeyund sprach: Lasset die Kinder zumir kommen, und wehret ih-nen nicht; denn für solche istdas Reich Gottes. M»h. m,n4.
17. Wahrlich, ich sage ench:wer das Reich Gottes nicht wieein Kind annimmt, kann in das-selbe nicht eingehen. M»h. ra, r.
18. Es fragte Zhn ein Vorneh-mer und sprach: Guter Meister
was soll ich thun, daß ich das ewi-ge Leben erlange? Matth, m, iö.
19. Zesus antwortete und sprachzu ihm: Warum heißest du mich gut?Gut ist niemand, als Gott allein.
20. Du kennst ja die Gebote: dusollst nicht tödten; tu sollst nichtehebrechen; du sollst nicht stehlen;du sollst kein falsches Zeugniß ge-ben; ehre deinen Vater und dein»Mutter. 2. Mas. 20, rr. >c.
ri. Er