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LukaS 12. 13.
Schwiegertochter wider ihreSchwie-germutter.
54. Er sprach auch zum Volke:Wenn ihr eine Wolke vom Nieder-gange aufsteigen sehet, so spre-chet ihr alsbald: Es kommt Regen;und es trifft ein. Ma«h. m, 2.
55. Und wenn der Südwind we-het, so saget ihr: Es wird heiß wer-den ; und es trifft ein.
56. Ihr Heuchler! die Gestaltdes Himmels und der Erde wisset ihrtu deuten; warum möget ihr denndiese Zeit nicht deuten?
57. Warum beurtheilet ihr voneuch selbst nicht, was recht ist?
58. Äöenn du mit deinemWider-dersacher zur Obrigkeit gehst, so be-mühe dich auf dem Wege noch sei-ner los zu werden, damit er dichnicht vor den Richter ziehe, und derRichter dich dem Gerichtsdienerübergebe, und der Gerichtsdiener dichin den Kerker werfe. Spr. 2s , s.
Matth. 5 , 25.
5y. Zch sage dir: du wirst ausdemselben nicht herauskommen, bisdaß du auch den letzten Haller be-zahlest.
Das 13 . Kapitel.
Die umgebrachten Galiläer und Erschlage,nen zu Siloa; Der unfruchtbare Feigen-baum ; Die eingckriimnite Frau am Sab-bat geheilt; Sauerteig; Enge Pforte; BonHerodes, dem Fuchsen.
1. Es fanden sich einige daselbstrin zu selbiger Zeit, die Ihm vonden Galiläern erzählten, welche Pi-latus eben, da sie opferten, hatteniedermachen lasten.
2. Und Jesus antwortete undsprach zu ihnen: Meynet ihr, dieseGaliläer seyen größere Sünder ge-wesen, als alle übrigen Galiläer, weilsie dieses erlitten haben?
3. Nein! sage ich euch; sondernwenn ihr nicht Buße thut, so werdetihr alle anfgleiche Weise umkommen.
Ps. 7, iz.
4. Oder meynet ihr, daß jene acht-zehn, auf welche der Thurm zu Si-loa fiel, und sie erschlug, mehr ver-schuldet haben, als alle übrige Be-wohner Jerusalems?
5. Nein! sage ich euch; sondernwenn ihr nicht Buße thut, so wer-det ihr alle auf gleiche Weise nm-kommen.
6. Er sagte auch dieses Gleich-niß: Es hatte jemand einen Feigen-bauin, der in seinein Weinberge ge-pflanzt war. Und er kam, und suchteFrüchte auf demselben, und fand kei-ne. K. 2 l, 2 g.
7. Da sprach er zum Weingärt-ner : Sieh, schon drey Zahre kom-me ich, und suche Frucht auf diesemFeigenbäume, und finde keine; hauihn weg; warum soll er das Landumsonst einnehmen?
6. Jener aber antwortete, undsprach zu ihm: Herr, laß ihn nochdieses Jahr, bis ich um ihn her aus-gegraben, und Dünger daran gelegthabe.
9. Vielleicht bringt er dannFrncht;wo nicht, so kannst du ihn hernachumhanen.
10. Er lehrte einst in einer Sy-nagoge am Sabbat.
11. Und'sieh! da war ein Weid,die hatte schon achtzehn Zahre einenGeist der Krankheit. Sie war zu-sammen gekrümmt, und konnte sichdurchaus nicht anfrichten.
12. Als Zesns sie erblickte, riesEr sie zu sich, und sprach zu ihr:Weib! sey frey von deiner Krank-heit!
13. Und Er legte ihr die Hände
aus,