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LukaS 12.
wer hat mich zum Richter, oder Erb-vertheiler über euch gesetzt?
15. Und Er sprach zu ihnen: Se-het zu und hütet euch vorallemGeitze; denn wenn auch jemandUeberfluß hat, so hängt doch sein Le-ben nicht von schien Gütern ab.
l.Tim. 6, 10. Matth. 4, 4.
16 . Er sagte auch ein Gleichnißzu ihnen, und sprach: Das Feld ei-nes reichen Mannes trug vieleFrüchte.
17. Da dachte Er bey sich selbst,und sprach: Was soll ich thun, dennich habe keinen Raum, meine Früchteeiuzusaminelu?
18. Und er sprach: So will ichsmachen; ich will meine Scheuernniederreißen, und größere bauen, unddahin alle meine Früchte und meineGüter sammeln.
iy. Und dann will ich zu meinerSeele sprechen: Nun liebe Seele!hast du vielen Vorrath aus viele Fah-re bcysammen; ruhe nun, iß und trink,und laß dir wohl seyn. i. §°r. is, - 2 .
Jak. 5,5.
20 . Gott aber sprach zu ihm: DuThor! diese Nacht wird mandeine Seele von dir fordern;wem gehört dann, was du ge-sammelt hast? Job. 20, 22. l.Kön.
25, Z7.
21 . So geht es dem, der sichSchätze sammelt, und nicht bey Gottreich ist.
22. r^nd Er sprach zu seinenFün-gern: Darum sage ich euch: sorgetnicht für euer Leben, was ihr es-sen , noch für den Leib, was ihr an-ziehen werdet. Matth, b, 25.
2Z. Das Leben ist ja mehr alsdie Speise, und der Leib ist mehr alsdie Kleidung.
24 . Betrachtet dieRabeu, wie
sie weder säen, noch ärndten, wie sieweder Keller noch Kornkaften haben,und Gott nährt sie doch. Wieviel mehr seyd ihr, als die Vögel.
Ps. 146. 0. Mt. s, 2b.
25. Wer unter euch kann mit sei-nen Sorgen seiner Leibes-Größeauch nur eine Elle zusetzen?
26 . Wenn ihr nun auch nicht dasGeringste vermöget, was kümmertihr euch um das Uebrige?
2 ?. Betrachtet die Lilien ausdem Felde, wie sie wachsen! sie ar-beiten nicht und spinnen nicht, unddoch sage ich euch: Salomon in allseiner Herrlichkeit war nicht so schöngekleidet, wie eine von ihnen.
23. Wenn nun aber Gott dasGras, das heute auf dem Feldesteht, und morgen in den Ofen ge-worfen wird, so schön kleidet; wievielmehr wird Er euch kleiden, ihrKleingläubigen! Mt. 6,2s.--.
29 . Darum fraget auch ihr nicht,was ihr essen, und was ihr trinkenwerdet; und lasset euch nicht vonängstlichen Sorgen umher treiben.
so. Denn um dies alles bewer-ben sich die Heiden. Euer Vateraber weiß, daß ihr das uöthiz habet.
Mth. 6, zr.
3 i. Suchet vielmehr vor a -lem das Reich Gottes und des-sen Gerechtigkeit; und dies a-les wird euch als Zugabe bey-gelegt werden. Matth. 6, zz.
52 . Fürchte dich nicht dn klei-ne Heerde; denn es hat euremVater gefallen, euch das Reichzu geben. Matth, n, 26 .
35 . Verkaufet was ihr besitzet, undgebet Almosen. Machet euch Beu-tel, die nicht veralten; einen Schahim Himmel, der nicht vergeht, wokein Dieb dazu kommt, und keineMotte verzehrt. ME,. 6, 20.
34. Denn