Markus 12. is.
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fragte Ihn, welches das erste allerGebote sey. Ma«h. 22,35.
Ly. Jesus antwortete ihm: Daserste aller Gebote ist: Höre Israel,der Herr dein Gott ist ein einigerGott. s. Mos. 6,4.5.
50 . Und diesen Herrn, deinen Gottsollst du lieben von deinem ganzenHerzen, aus deiner ganzen Seele,ans deinem ganzen Gemüthe, undaus allen deinen Kräften." Dies istdas erste Gebot. Mt. 22,37. re. 10,27.
51. Das andere aber ist diesemgleich: „Du sollst deinen Nächstenlieben wie dich selbst." Ein größeresGebot, als dieses giebt es nicht.
3 . Mos. ly, lg. Joh. 13 , 34 .
52 . Der Schriftgelehrte erwie-derte Ihm: Recht so, Meister!wahr ist es, wie du sagst: es ist nurEin Gott, und es ist kein andererausser Ihm. 5 .M°s. 5 , 35 . 2s. 45, 6 .
55 . Und Ihn lieben ans ganzemHerzen und aus ganzem Gemütheund aus ganzer Seele und mit al-ler Kraft, und den Nächsten liebenwie sich selbst, ist mehr als alleBrand- und Schlachtopfer.
54. Da Jesus sah, daß er so ver-ständig geantwortet hatte, sprach Erzu ihm: Du bist nicht ferne vomReiche Gottes. Und niemand wagtees mehr, Ihn etwas zu fragen.
55. Äa nun Jesus wieder imTempel lehrte, fing Er an undsprach: Wie sagen die Schriftge-lehrten, Christus sey Davids Sohn?
Matth. 22, 41 . Luk. 20, 41 .
56 . Sagt doch David selbst imheiligen Geiste: „Der Herr sprachzu meinem Herrn: Setze dich zumeiner Rechten, bis ich deine Feindezum Schemel deiner Füße lege."
Ps. ivy, 1. Matth. 22, 44 .
57 . David also selbst nennt Ihn
seinen Herrn. Wie ist Er dennsein Sohn? — Und die ganzeVolksmenge hörte Ihm mit Freu-de zu.
58. Unter andern Lehren sagteEr auch zu ihnen: Hütet euch vorden Schriftgelehrten, die da gernein langen Kleidern einhergehen, auföffentlichen Plätzen tiefe Ehrenbe-zeugungen suchen, Luk. 11,43.20,46.
59 . In den Synagogen nach deinVorsitze, und bey den Mahlzeitennach dem ersten Platze trachten,
40. Die der Wittwen Häuser ver-schlingen, und znmScheine langeGe-bethe halten. Ein desto strengeresGericht wird über sie ergehen.
41 . 9kun setzte sich Jesus demGotteskasten gegenüber, und sah, wiedas Volk Geld in den GotteSkafte,,legte. Viele Neichen legten viel ein.
Luk. 21, 1. 4 . Kün. 12, y.
4L. Es kam aber auch eine armeWittwe nnd legtenurzwey Schälj-lein ein, das ist einen Hüller.
45. Da rief Er seine Jüngerherbey und sprach zu ihnen: Wabr-lich,ich sageeuch: Diese arme Wür-we hat mehr eingelegt, als alle, d>ein den Gotteskasten eingelegt haben.
2. Kor. v,
44. Denn alle haben von ihremUeberfiuffe eingelegt; diese aber > asbey ihrem Mangel alles, was iwhatte, eingelegt, ihren ganzen Le-bensunterhalt.
Das 13. Kapitel.
Zerstörung Jerusalems; Ankunft 2 cf»,
1 . Äls Er aus dem Tem, .'ging, sagte einer seiner JüngerIhm: Sieh doch Lehrer, >w! eSteinmassen! welche Gebäude:
2. Jesus antwortete und sm -n