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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Markus o. 10.

48. Denn jeder muß mit Feuergesalzen werden, so wie jedes Opfermit Salz gesalzen wird. z. M°s. 2 , ir.

4y. Um das Salz ist es eine guteSache; wenn es aber seine salzendeKraft verliert, womit könnet ihr sieihm wieder geben? Luk. 14, 34.

Match. 5 , 13 .

50. Habet Salz in euch und hal-tet Frieden unter einander.

Das 10. Kapitel.

Ehescheidung; DcrKinderfrcund; Der reicheJüngling; Bitte der Söhne Zebcdäi; Ei-fersucht der Junger; Der blinde Bartimiius.

1 . Don da machte Er sich auf,und begab sich an die Gränze von Ju-däa, jenseit des Zordans. Auch daversammelte sich wieder das Volk umIhn, und Er lehrte sie abermal,wie Er es gewohnt war. Mt. ly. 1.2.

2. Da traten die Pharisäer hin-zu, und. versuchten Zhss, indem sieIhn fragten : Zst es einem Manneerlaubt, sein Weib zu entlassen?

Matth, ly, z.

3. Er aber antwortete und sprachzu ihnen: Was hat euch Moses ge-boten?

4 . Sie sprachen: Moses hat er-laubt, einen Scheidebrief zu schrei-ben, und sie zu entlassen.

5. Zesns erwiederte ihnen undsprach: Wegen der Härtigkeit euresHerzens hat er euch dieses Gebotvorgeschrieben;

6. Zm Anfänge der Schöpfungaber hat sie Gott als Mann undWeib geschaffen. Matth, ly, 4.

7. lim deswillen wird ein MannVater und Mutter verlassen undseinem Weibe anhangen. M-h. iy, r.

8. Und es werden zwey in EinemFleische sey». Sie sind also nichtmehr zwey, sondern Ein Fleisch.

y. Was nun Gott vereinigt hat,

das soll der Mensch nicht schei-den.

10 . Zu Hause fragten Zhn seineJünger noch einmal darüber.

11 . Und Er sprach zu ihnen:Wer sich von seinem Weibe scheidetund eine andere nimmt, der brichtdie Ehe mit ihr. Matth. 5, 32.

12. Eben so, wenn sich das Weibvom Manne scheidet, und einen an-dern nimmt, so bricht sie die Ehe-

13. N ann brachten sie Kinder znZhm, daß Er sie berühren möchte.Die Jünger aber waren unfreund-lich gegen die, die sie herbrachten.

r»k. lg, lS. Matth, ly, ,z.

14. Als Jesus dies bemerkte,mißfiel es Zhm sehr, und Er sprachzu ihnen: Lasset die Kinder zumir kommen, und wehret ihnennickt; denn für Solche ist dasReich Gottes.

15. Wahrlich, ich sage euch : Werdas Reich Gottes nicht aufnimmtwie ein Kind, wird nicht in dasselbekommen. Matth, lg, z. l. Pctt'. 2 , 2 .

16 . Und Er umarmte sie, legte ih-nen die Hände auf, und segnete sie.

K. g, Zb.

17. Äls Er nun auf die Straßehinansging, lief einer hinzu, knieetevor Zhm nieder und sprach: GuterMeister! was muß ich thnn, daßich das ewige Leben erlange?

Matth, ly, l 6 . Luk. lg, lg.

18. Zesus aber sprach zu ihm;Warum heißest du mich gut? Gutist niemand, als Gott allein.

iy. Du weißt die Gebote : dusollst nicht ehebrechen; du sollst nichttödten; du sollst nicht stehlen; dusollst kein falsches Zeugniß geben;du sollst nicht betrügen; du sollstVater und Mutter in Ehren halten.

20. Zener antwortete und sprachzu Zhm: Meister, dies alles babe

ich