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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Markus

sollten niemanden sagen, was siegesehen hätten, bis der Menschen-Sohn von den Todten aufer-standen seyn würde.

y. Dies Wort behielten sie beysich, und fragten einander, wasdoch dies heiße: Don den Todtenauferstanden seyn?

10 . Dann fragten sie Ihn undsprachen: Warum sagen denn diePharisäer und Schriftgelehrten:EliaS muffe noch zuvor kommen?

Matth. 17, 10.

11. Er aber antwortete, undsprach zu ihnen: Freylich wird Eliaszuvor kommen, und alles wiederHerstellen, so wie es von dem Men-schen-Sohne geschrieben steht, daßEr vieles leiden, und für nichts ge-achtet werden müsse.

12 . Doch ich sage euch: Eliasist schon gekommen, und sie thatenihm, was sie nur wollten; wie«S von ihm geschrieben steht.

Matth. II, 14. 17, IS.

1 A. 14nd da Er wieder zu denJüngern kam, sah Er viel Volksum sie her, und Schriftgelehrtemit ihnen im Wortwechsel.

14. Sobald aber das Volk Ze-sum erblickte, staunten sie und ent-setzten sich, eilten Ihm entgegenund grüßten Ihn.

15. Er aber fragte sie: Worüberstreitet ihr miteinander?

16 . Da antwortete einer aus demVolke und sprach: Meister! ich brach-te meinen Sohn zu dir her, der ei-nen stummen Geist hat.

17. Wo er ihn immer überfällt,wirst er ihn hin und her, daß erschäumt, mit den Zähnen knirscht,und abzehrt. Ich habe deine I'üngerangesprochen, daß sie ihn austreibenmöchten; sie konnten es aber nicht.

17, 14. Lu», o, ss.

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18 . Da antwortete Er und sprachzu ihnen: O du ungläubiges Ge-schlecht ! Wie lange werde ich nochbey euch seyn, wie lange euch nochtragen müssen? Bringet ihn her zu

Mir! Matth. 17 , 17.

ly. Sie brachten ihn her. Undsobald Er ihn sah, schüttelte ihn derGeist, daß er zu Boden fiel, sichwälzte, und schäumte.

20. Da fragte Er seinen Vater:Wie lange ist es schon, daß ihm die-ses widerfahren? Dieser antworte-te: Von Kindheit an.

21 . Oft schon hat er ihn ins Feuerund ins Wasser geworfen, um ihn um-zubringen. Wenn du nun was kannst,so hilf uns und erbarme dich unser!

22. Iesus aber sprach zu ihm:Wenn du glauben kannst! Werglaubt, dem ist alles möglich.

23. Und sogleich rief der Va-ter des Knaben, mit Thränen undsagte: Herr ich glaube, hilf meinemUnglauben!

24. Da nun Iesus sah, daß dasVolk zusammen lief, bedrohte Er denunreinen Geist und sprach zu ihm:Du tauberund stummer Geist! Ichgebiete dir, fahre aus von ihm, undkehre nie wieder in ihn zurück.

25. Da schrie er, schüttelte ihnheftig, und fuhr aus von ihm. DerKnabe aber war wie todt, so daßviele sagten: Er ist todt.

26 . Iesus aber faßte ihn bey derHand, und richtete ihn auf, under stand auf.

27. Als Er nun in das Hauskan», fragten Ihn seine Iünger al-lein : Warum konnten denn wir ihnnicht austreiben? Maas. 17 , io.

28. Und Er sprach zu ihnen:Diese Gattung kann durch nichts