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Matthäus 21.
Kinder im Tempel schreien hörten:Hosianna dein Sohne Davids!wurden sie darüber unwillig,
16. Und sprachen zu Ihm: Hörstdu, was diese sagen? Ja freylich,erwiederte Jesus. Habt ihr dennnicht gelesen: „Aus dem Mundeder Unmündigen und Säuglingehast du dir Lob bereitet." Pf. s, r.
17 . lind Er ließ sie stehen, undging aus der Stadt hinaus nachBethanien, wo Er auch über Nachtblieb.
18. Am Morgen aber, da Erwieder in die Stadt ging, hungerteIhn. Mar«, n, « 2 .
ly. Und da Er am Wege einenFeigenbaum sah, ging Er hinzu,und fand nichts als Blätter daran.Da sprach Er zu ihm: Nie mehrkomme Frucht von dir in Ewigkeit!Und sogleich verdorrte der Feigen-baum. Luk. 1 Z, 6. 7.
20. Da dies die Jünger sahen,verwunderten sie sich, und sprachen:Wie ist doch der Feigenbaum soplötzlich verdorrt!
21. Iesus aber antwortete ih-nen, und sprach: Wahrlich! ichsage euch: Wenn ihr Glauben hät-tet und nicht zweifeltet, so würdetihr nicht nur thun, was am Fei-genbäume geschah, sondern, wennihr auch zu diesem Berge sagtet:Hebe dich, und stürze dich in dasMeer! so würde es geschehen. «.17,19.
22. Und alles, um was ihrimmer im Gebethe mit Glau-ben bitten werdet, das werdetihr erhalten. Mar». ««, 24 .
25 . Ästs Er nun in den Tempelkam, traten, wie Er eben lehrte,die Hohenpriester und Aeltestendes Volkes zu Ihm hin, und spra-
chen : Au- was für einer Machtthust du dies? wer hat dir dies»Macht gegeben? M«.n, 27 . r«. 20,«.
24 . Jesus antwortete, und sprachzu ihnen: Ich will euch auch einWort fragen, und wenn ihr die-mir saget, so will auch ich euchsagen, aus was für einer Machtich dies thue.
25 . Die Taufe Johannis, wo»her war sie? vom Himmel, odervon Menschen ? Da dachten sie beysich, und sprachen:
26. Sagen wir: vom Himmel;so wird Er uns sagen: warum habtihr ihm also nicht geglaubt? Sagenwir aber: von Menschen; so habenwir das Volk zu fürchten, weil alleden Johannes für einen Prophetenhalten. «. «4, s.
27 . Sie antworteten also undsprachen zu Jesus: Wir wissen esnicht. Da sprach auch Er zu ih-nen: Nun, so sage ich euch auchnicht, aus was für einer Machtich dies thue.
28 . Ä)as saget ihr aber zudem? Ein Mann hatte zwey Söh-ne. Er ging zum ersten, und sprach:Mein Sohn, geh, und arbeite heutin meinem Weinberge.
2y. Der aber antwortete undsprach: Ich mag nicht. Nachheraber reuete es ihn, und er ging hin.
30 . Ietzt ging er zum andern,und befahl ihm das nämliche. Die-ser aber antwortete und sprach:I» Herr! ich gehe. Er ging abernicht.
31 . Welcher von diesen Heydenhat nun den Willen des Vaters ge«than? Sie sprachen zu Ihm: Dererste. Iesus erwiederte ihnen:Wahrlich, ich sage euch: Zöll-ner undHureu werden noch eher