Matthäus 17. sr
Jünger und sprachen: Warum sa-gen denn die Schriftgelehrten:Elias müsse noch zuvor kommen?
Mal. », 5.
11. Jesus aber antwortete undsprach zu ihnen: Elias wird zwarzuvor kommen, und alles wiederHerstellen. «. >>, ,4. r„k. i, iS. 17 .
12. Ich aber sage euch: Eliasist schon gekommen; sie haben ihnaber nicht erkannt, sondern an ihmgethan, was sie nur wollten. Ebenso wird auch der Menschen-Sohnvon ihnen zu leiden haben. K. 14, y.
13. Dann merkten es die Jün-ger, daß Er dies von Johannesdem Täufer zu ihnen gesprochenhabe.
14. Als Er nun wieder zumVolke kam, trat ein Mann zu Ihmhin, warfsich vor Ihm auf die Knieenieder, und sprach: Herr erbarmedich über meinen Sohn! er istmondsüchtig, und leidet jämmer-lich, denn oft fällt er ins Feuer,und oft ins Wasser.
Mar». y, 17. Luk. y, z».
15 . Ich habe ihn deinen Jün-gern gebracht, sie konnten ihn abernicht heilen.
16. IesuS antwortete und sprach:O du ungläubiges und verkehrtesGeschlecht! Wie lange werde ichnoch bey euch seyn, wie lange euchnoch tragen müssen? Bringet ihnher zu mir.
17 . Jesus bedrohte ihn, und derTeufel fuhr aus von ihm, und derKnabe war auf der Stelle gesund.
18. Dann traten die Jünger be-sonders zu Jesus, und sprachen:Warum haben denn wir den Teu-fel nicht austreiben können?
19. Jesus aber sagte zu ihnen:Wege» eure- Unglaubens; denn
wahrlich, ich sage euch: Hättetihr Glauben, auch nur ein Senf-korn groß, so würdet ihr zu die-sem Berge sagen: Hebe dichvon hier dorthin! und er würdesich wegheben, und nichts würdeeuch unmöglich seyn.
20. Diese Gattung aber wirdnur durch Gebeth und Fasten aus-getrieben. K. 2t, 21. Lu». 17, s.
21. Als sie aber in Galiläa um-herzogen, sagte ihnen Jesus: DerMenschen-Sohn wird in die Hän-de derMenschen ausgeliefert werden.
22. Sie werden Ihn tödten, aberam dritten Tage wird Er wiederauferstehen. Darüber wurden siesehr betrübt, s. 20 , 17 . i». M». y, ri.
Luk. y, 22. 1», ZI. 24, 7 .
23 . Da sie aber nach Kaper-naum gekommen waren, gingen dieEinnehmer der zwey Drachmenzu Petrus, und ftagten ihn: Be-zahlt euer Meister nicht auch diezwey Drachmen? 2 . M»s. so, ir.
24 . Ja, sagteer; und sobald erins Haus hineingetreten war, kamihm Jesus zuvor, und sprach: Si-mon! was meynst du? Von wemnehmen die Könige der Erde Abgabeoder Steuer? von ihrenSöhnen, odervon Fremden?
25 . Petrus antwortete: Don denFremden. Und Jesus sprach zuihm: Also sind die Söhne frey?
26. Doch — damit wir sie nichtärgern, so geh hin ans Meer, wirfdie Angel aus, nimm den erstenFisch, der anbeißt, heraus, und wenndu ihm den Mund öffnest, so wirstdu einen Stater darin finden;diesen nimm, und gieb ihn für michund dich. ru«.
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