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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Matthäus ir.

10. Und sieh! da war ein Menschmit einer ausaedorrten Hand; undum Ihn verklagen zu können, stell-ten sie die Frage an Ihn und spra-chen : Ist es auch erlaubt, am Sab-bat zu heilen? Luk. i», z.

11. Er aber antwortete ihnen:Wer ist der Mann unter euch,der, wenn er ein einziges Schafhat, und es fiele ihm am Sabbatin eine Grube, nicht darnach langtund es herauszieht?

12. Wieviel besser aber ist einMensch, als ein Schaf? Also istes ja erlaubt am Sabbat Guteszu thun. Mark, z, 4.

iz. Dann sprach Er zu jenemMenschen: Strecke deine Hand aus!Er streckte sie aus, und sie warwieder hergestellt, so gesund, wiedie andere.

14 . Die Pharisäer aber gingenhinaus, und hielten Rath wider Ihn,wie sie Ihn aus dem Wege räumen

könnten. Mk. r, 6. Luk. 6, II.

15 . Ä)eil aberIesus dies wuß-te, entfernte Er sich von dort, undes folgten Ihm viele, und Er heiltesie alle,

16. Und befahl ihnen, daß sieIhn nicht offenbar machen sollten.

s. g, Z0.

17 . So erfüllte sich, was durchden Propheten Isaias gesagt wur-de, der da spricht: 2s. 42,1.

13 . „Sieh! mein Knecht, denich auserwählt habe, mein Gelieb-ter, an dem meine Seele Wohlge-fallen hat! Meinen Geist will ichauf Ihn legen, und Er wird dasGericht den Völkern verkündigen.

K. z, 17. Is. ll,2.

19. Er wird weder zanken, nochschreyen; niemand wird auf derGaffe seine Stimme hören.

20. Eiu zerkmcktes Rohr

wird Er nicht vollends zerbre-chen, und einen alimmendenDocht nicht auölöschen, bis Erdas Gericht zum Siege ausgeführthaben wird. Ezcch.z-,, 16.

21. Und die Völker werden aufseinen Namen hoffen."

22. Ässsdann brachte man einenBesessenen zu Ihm, der blind undstumm war, und Er heilte ihn, so,daß er redete und sah; «. s, Z2.

23 . Und die ganze Volksmengestaunte und sprach: Ist wohl diesernicht der Sohn Davids?

24 . Da es aber die Pharisäerhörten, sprachen sie: Der treibt dieTeufel nur durch den Beelzebub, denObersten der Teufel, aus. «. g,Z4.

Mark, z, 22. Lu». 11, IL.

25 . Jesus aber, der ihre Ge-danken wußte, sprach zu ihnen:Ein jedes Reich, das mit sich selbstuneins ist, wird zerstört, und eineStadt, oder ein Haus, das mit sichselbst uneins ist, kann nicht bestehen.

Luk. 11, 17.

26. Wenn also der Satan denSatan austreibt, so ist er ja mitsich selbst uneins; wie kann dennsein Reich bestehen.

27 . Und wenn ich die Teufeldurch Beelzebub austreibe, durchwen treiben sie denn eure Söhn»aus? Diese werden also eure Rich-ter seyn.

23 . Wenn ich aber die Teufeldurch Gottes Geist austreibe, soist ja das Reich Gottes zu euchgekommen, i. 2°h. z, s.

29. Oder wie kann jemand indas Haus eines Starken eingehen,und ihm sein Haus-Geräthe rau-ben, wenn er nicht zuvor den Star-ken bindet? Erst dann mag er seinHaus ausrauben. 2s. 4 y,° 24 .

30 . Wer nicht für mich ist, der

»st