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Matthäus 11.
2. Ms indeß Johannes im Ge-fängnisse von den Theten Christi ge-hört hatte, sandte er zwey seinerJünger, ruk. 7, 19.
3. Und ließ Ihn fragen: Bistdu es, der da kommen soll, oder müs-sen wir einen andern erwarten?
5. Mos. lö, iS. Ps. Z9, S.
4 . Jesus antwortete und sprachzu ihnen: Gehet hin, und verkündi-get dem Johannes, was ihr höretund sehet.
5 . Blinde sehen, Lahme gehen,Aussätzige werden rein, Taube hö-ren, Todte stehen auf, und denArmen wird das Evangelium ge-predigt. K. 15 , so. 3 la. SS, 5 . 29, iS.
bi, 1.
6. Und selig ist, wer sich anmir nicht ärgert. » >s, 57.
7. Da aber diese weggingen,fing Jesus an mit dem Volke überJohannes zu reden: Was seyd ihrin die Wüste hinansgegangen zusehen? Ein Nohr, das vom Windehin und her getrieben wird? ruk. 7,24.
8 . Oder was seyd ihr hinausge-gangen zu sehen? Einen Mannin weichlichen Kleidern ? Sieh! diesich weichlich kleiden, sind an denHöfen der Könige.
y. Oder was seyd ihr denn hin-ausgegangen zu sehen? Einen Pro-pheten? Ja, sage ich euch, undwohl mehr, als einen Propheten.
Luk. I, ,6. 7, 2».
10 . Denn eben dieser ist es, vondem geschrieben steht: „Sieh! ichsende meinen Boten vor deinem An-gesicht her, der deine» Weg vor dirher bereiten wird." Mn.s,sm.1,2.
11. Wahrlich! ich sage euch:Unter allen die von Weibern gebo-ren sind, ist noch kein größerer auf-gestanden, als Johannes, der Täu-
fer; und doch ist der Kleinste imHimmelreiche größer als er.
Luk. 7, 2«. Zach. 12, ».
12 . Aber von den Tagen Johan-nes des Täufers an bis jetzt leidetdas Himmelreich Gewalt, unddie Gewalt brauchen, die reißenes an sich. Lu«, io, is. Phn. s, s.
iz. Denn alle Propheten und dasGesetz bis aufIohannes herunter ha-ben davon geweiffagt;
14. Und wenn ihr es annehmenwollt, so ist eben er der Elias,der da kommen soll. Mai. 4, s. M«.
17, 12. Mk. 9, II.
15. Wer Ohren hat zu hören,der höre!
id. Wem soll ich aber dies Ge-schlecht vergleichen? Kindern ist eSgleich, die auf dem Markte sitzen,und ihren Gespielen zurufen,
Luk. 7, S1.
17. Und sprechen: Wir habeneuch aufgespielt, und ihr habt nicktgetanzt; wir sangen euch Klagelie-der vor, und ihr habt nicht ge-trauert.
18. Denn Johannes kam, undaß nicht und trank nicht, und dasagen sie: er ist vom Teufel besessen.
K. S, 4. Luk. 7, Z?»
ly. Der Menschen - Sohn kam,und ißt und trinkt, und da sagensie: Seht doch! der Mensch istein Fresser und Weinsäufer, einFreund der Zöllner und Sünder.Doch bey ihren Kindern hat dieWeisheit Recht behalten. K. 9, ie>.
20. Äann fing Er an,den Städ-ten, in welchen die meisten seinerWunder geschehen waren, Vor-würfe zu machen, daß sie nichtBuße gethan hatten:
21. Weh! dir Chorozaim! Wehdir Bethsaida! denn wären in Ty-rus und Sidon die Wunder ge-
sche-