7
Matthäus 4.
stellte Ihn auf die Zinne des Tem-pels, K. 27, 55.
6. Und sprach zu Ihm: Bist duGottes Sohn, so stürze dich dahin-unter; denn es steht geschrieben;„Er hat deinethalbcn seinen EngelnBefehl gegeben, und sie werdendich auf den Händen tragen, damitdn nicht etwa deinen Fuß an einenStein anstoßest." Ps. yo, n.
7 . Jesus antwortete ihm: Essteht dagegen auch geschrieben: „Dusollst Gott deinen Herrn nicht versu-chen." 5. Mos. 6, 16. Luk. 4, 10.
6. Da nahm Ihn der Teufelabermal mit auf einen sehr hohenBerg und zeigte Ihm da alle Reicheder Welt und ihre Herrlichkeit,
y. Und sprach zu Ihm: Diesalles will ich dir geben, wenn duniederfällst, und mich anbethest.
Luk. 4, 6.
. 10. Da sagte Icsus zu ihm:Weiche von mir, Satan! denn essteht geschrieben: „Den Herrn dei-nen Gott sollst du anbethen, undIhm allein dienen." s. Mos. 6, 15.
11. Jetzt verließ Ihn der Teu-fel , und sieh! Engel traten hinzu,und dienten Ihm. H°sr. i, -4.
12. Ta aber Iesus hörte, Jo-hannes sey überliefert worden, zogEr sich nach Galiläa zurück,
Luk. 4, 14. Joh. 4, 45.
13 . Und verließ die Stadt Na-zaret, * kam nach Kapernaum, ei-ner Seestadt an den Gränzen vonZabnlon und Nephthalim, undwohnte daselbst;
Mark. I, 21. Luk. 4, 51.
14 . Damit erfüllt würde, wasvon Jsaias dem Propheten gesagt
ist: Is. c», i. 2.
15 . „Das Land Zabnlon und dasLand Nephthalim, am Meere, jen-
seit des Jordans, das Galiläa derHeiden,
16. Das Volk, welches im Fin-stern saß, hat ein großes Licht ge-sehen, und denen, die in der Ge-gend der Todesschatten wohnten,ist ein Licht aufgegangen." Luk. 1,7g.
17 . Von der Zeit an fing Jesusan zu predigen, und sprach: ThutBuße; denn das Himmelreich istnahe gekommen! Mark. 1,14. is.
18 . NlS aber Jesus an dem Seevon Galiläa umher wandelte, sahEr zwey Brüder, Simon, der jetztPetrus heißt, und Andreas seinenBruder. Sie warfen eben ihr Netzim See aus; denn sie waren Fi-scher. Mark. 1, 16. ly. Luk. 5, 2.
19. Da sprach Er zu ihnen: Fol-get mir nach! Ich will euch zu Meu-schenfischern machen. Mrk. i, 17.
20. Und sogleich verließen sie ih-re Netze, und folgten Ihm nach.
K. ly, 27.
21. Und als Er von da weiterging, sah Er zwey andere Brüder,Jakob, den Sohn des Zebedäus,und Johannes seinen Bruder, wel-che im Schiffe mit ihrem VaterZebedäus ihre Netze ausbefferten,und Er rief sie.
22. Da verließen sie unverweiltdie Netze und ihren Vater, undfolgten Ihm nach.
2z. ^Zesns ging nun in ganz Ga-liläa umher, lehrte in ihren Syna-gogen, predigte das Evangeliumvom Reiche, und heilte alle Krank-heiten und alle Gebrechen unter demVolke. Luk. 4, is. 5i.
24 . Und sein Ruf breitete sichin ganz Syrien aus; daher brachteman zu Ihm alle, die sich übel be-fanden , Kranke und Leidende allerArt, auch Besessene, Mondsüch-tige,