MattbauS i. 2.
lobt * war, fand es sich, daß sie,ehe sie zusammen kamen, vom hei-ligen Geiste empfangen hatte.
'Luk. 1, 27. 2, ».
ly. Weil aber ihr Mann Josephgerecht war, und sie nicht verschreytmachen wollte, so dachte er, sieheimlich zu entlasten.
20. Da er nun mit diesem Ge-danken umgieng, sieh! da erschienihm ein Engel des Herrn im Trau-me, und sprach: Joseph, SohnDavids! fürchte dich nicht, Mariadeine Gemahlinn zu dir zu nehmen,denn was* sie empfangen hat, istvom heiligen Geiste.' Luk. i, zz.
21. Sie wird aber einen Sohngebären, den sollst du Iesttshei-ßen; denn Er wird sein Volkvon seinen Sünden erlösen.
Luk. 2, 2l. ApG. 4, 12. 5, ZI.
22. Dies alles aber ist gesche-hen, damit erfüllt würde, wasvom Herrn durch den Prophetengesagt ist, der da spricht:
Isa. 7, 14. Luk. I, ZI. Mich. L, 2.
23. „Sieh, eine Jungfrau wirdempfangen, und einen Sohn gebä-ren, und sie werden ihn Emma-nuel nennen," das heißt in unsererSprache, Gott mit uns.
Matth. 23, 20.
24. Da nunJoseph vom Schlafeaufstand, that er, wie ihm der En-gel des Herrn befohlen hatte, undnahm seine Gemahlinn zu sich.
25. Er erkannte sie aber nicht,bis sie ihren erstgeborncn Sohn ge-boren hatte, und er gab Ihm denNamen Jesus, rm. 2,7.
Das 2. Kapitel.
Weise aus Morgenland; Flucht nach Aegyp-ten ; «indcrmord; Rückkehr nach Najäret.
1. Als NUN, in den Tagen desKönigs Herodes, Jesus zu Beth-
lehem in Juda geboren war: sieh!da kamen Weise aus Morgenlandnach Jerusalem, und fragten:
2. Wo ist der neugeborne Kö-nig der Juden? denn wir habenseinen Stern*im Morgenlande ge-sehen, und sind gekommen, Ihn an-zubcthen. - 4Mos. 24, 17.
3. So wie der König Herodesdies hörte, erschrack er, und ganzJerusalem mit ihm.
4. Und er versammelte alle Ho-henpriester und Schriftgelehrtendes Volks, und forschte aus ihnen,wo Christus geboren werden sollte?
5. Diese aber antworteten ihm;Zn Bethlehem in Juda; denn so istes durch den Propheten geschrieben:
Mich. 5, 1. 2°h. 7, 42.
6. „Und du Bethlehem im Lan-de Juda bist wahrlich nicht die ge-ringste unter den Stammfürsten Ju-da; denn aus dir wird der Herr-scher bervorgehen, welcher meinVolk Israel regieren soll."
7. Da ließ Herodes die Weisenheimlich zu sich kommen, und er-küudigte sich genau bey ihnen, zuwelcher Zeit ihnen der Stern er-schienen wäre;
8. Und er sandte sie nach Beth-lehem , und sprach: Gehet hin undfraget dem Kinde sorgfältig nach;und wenn ihr es gefunden, so be-richtet es mir, damit auch ich kom-me, und es anbethe.
y. Nachdem sie dies vom Königevernommen hatten, gingen sie fort.Und sieh! der Stern, den sie imMorgenlande gesehen, ging vor ih-nen her, bis er hinkam und stillstand über dem Orte, wo das Kindwar.
10. Als sie nun den Stern sahen,wurden sie mit übergroßer Freudeerfüllt. Pf. zz, lr. io.
H. Sie