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Es ist also nicht als eine leere Hypothese, sondern als einedurch mehrere Beobachtungen bestätigte Thatsache anzusehen,daß außer den großem Weltkörpcrn auch kleinere Haufen vonMaterie im allgemeinen Welträume vorhanden sind t). Danun alles, was sich im Welträume bewegt, im gleichen GradeGegenstand der Astronomie ist, so wäre es recht gut, wennAstronomen aüf alle ihnen vorkommenden sternschnuppenartigenLichterscheinungen, so wie auch aus alles dunkle, was etwa vorder Sonne vorüber gehen möchte, noch mehr achteten. -B e n-zenberg äußerte im Jahre 1607 zu Düsseldorf gegen micheine recht gute Idee von permanenten Sonnenbeobachtungen,dey welchen wenigstens drey Mahl des Tages die Sonne durchein Netz betrachtet, und jeder Fleck, und was man sonst merk-würdiges sähe, in ein ähnliches Netz auf dem Papiere gezeich-net werden sollte. Hierzu würde kein großes Talent für Astro-nomie erforderlich seyn, sondern, wenn der Astronom diesesnicht immer selbst thun wollte und könnte, würden Gehülfen,die etwas Uebung hätten, und etwas von Zeichenkunst verstän-den, dieses auch verrichten können. Durch diese Art von Beob-achtungen würden wir doch wohl endlich erfahren, ob es zwi-schen Merkur und Sonne noch einen Planeten gibt, wir wür-den auch weitere Aufschlüsse sowohl über die Sonnsnflecken, alsauch über manches, was vor der Sonne vorüberzieht, bekom-men können. Damahls (1807) war der Urheber dieser IdeeWillens, sie selbst auszuführen, da es aber noch nicht gesche-hen ist, so muß ich die Idee Andern zur Ausführung empfeh-len, eben so sehr, wie die Anstellung neuer korrespondirenderSternschnuppenbcobachtungen.
k) Wildt, der die Feuerkugeln und die herabgefallcnen Massenauch für kosmisch hält, äußert im H a'nnvv krischen Maga-zin, 1815, 99. Sk, den genialischen Gedanken, daß manchedieser kleinen Weltkörper wohl eben so gut, wie die großem,könnte» von lebenden Wesen bewohnt, und daß vielleicht daskleinste Korn von der Oberfläche eines Meteor Steins das ganzeResiduum der größten Hauptstadt eines solchen mikroscopischerrWeltkörpers könnte gewesen seyn. Da in der Narur kein Kör-per absolut groß oder klein ist, sondern nur im Verhältnisse ge-gen noch größere oder kleinere Dinge, so finde ich eben so wenig
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