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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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Insel Lethy einen großen feurigen Klumpen herabfallen; alser die Erde erreichte, that er einen Knall, wie ein großer Ka-nonenschuß. Als man den folgenden Tag an den Ort des Nie-derfallens kam, fand man einen' Haufen von gallertartiger Ma-terie, die fast wie Silberschaum glanzte. Barchewitz, ost-- indische Reise beschreibung < Erfurt 1761), S. 427,oder B. 2, Cap. i 5 . Gilbert's Annalen der Physik,B. XXIII, S. ioi.

»719 fiel ein Staubregen auf dem a t l a n tl sch e n M ee re,unter 46° nördlicher Breite, und 322" 46^ Länge von Paris;man hat dabey auch eine nur kurze Zeit dauernde Lichterschei-nung bemerkt, und sie aus Unkunde für ein Nordlicht gehalten.Llom. cko I', 4 csck. ckeksiis, 1719. kist. z>. 23 . Feuilleehat ein Päckchen von diesem Staube, welches er von dem Schiffs-Capitän erhalten, der Pariser Akademie der Wissenschaften über-geben; diese erklärte ihn (weil man damahls würde geglaubthaben sich lächerlich zu machen, wenn man die Sache anderserklären wollte) dein Sande benachbarter Ufer für ähnlich, würde'aber besser gethan haben, wenn sie ihn genauer untersucht hätte.Es ist auch sehr zu bedauern, daß der Tag und die Stunde nichtangegeben sind, und man also nicht wissen kann, ob das Ereig-nis; vielleicht identisch mit einer der in demselben Jahre in Eu-ropa beobachteten Feuerkugeln seyn möchte.

,721, in der Mitte des März, muß ein rother Schlamm-regen mit einen, vorhergegangenen merkwürdigen Meteor sichum Stuttgart» ereignet haben. Aus einem Schreiben desdamaligen Nent - Commissärs, Erpediticns-Rath V i sch er anden Steuer - Secretär Schübler in Heilbronn, vom 2,. März1721, hat mir Herr Ober-Regierungsrath Schüblerin Stutt-gard, der es unter seinen Familien - Papieren besitzt, folgendenAuszug gefälligst mitgetheilt: »Allhier in Stuttgart» ist man, seit»einer Woche her, in ziemlicher Bestürzung, sind zwar, daß ein»Phänomenen (ich hier und da gezeigt hat, so wie aufbeygehen-»dem Zettelein zu ersehen ist.« (Diese Beylage des Briefes, welchewahrscheinlich eine Zeichnung war, fehlt jetzt.) »Am folgende»»Tag hat es Blut geregnet, so daß solches mit Händen aufge-»fangen werden können, und wo es hingefallen ist,' kann es»noch zum Theil gesehen werden. Gott lasse uns dadurch nichts»böses andeuten, und stehe uns bey.«

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