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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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der Mettericher-Mühle, grub vor ungefähr io Jahren der Mül-ler am Fuße eines mit Gesträuch bedeckten Hügels, um denWeg zu erweitern; da fiel mit vieler Erde eine viereckige Massevon Eisen herunter. Sie wog 33oo Pfund, und ward nachTrier an einen Herrn Müller, der Besitzer eines Hütten-werks gewesen seyn soll (wo ste wahrscheinlich mag seyn verschmol-zen worden), für ib i/s Kronthaler verkauft. Vor Abführungder Masse kam ein französischer Ingenieur von Luxemburg aus,um sie zu untersuchen; der Landrath Simon begleitete ihn,und es wurden etliche Stücke mit dem Hammer heruntergeschla-gen, die der Ingenieur mit sich nah»,. Das Eisen war garnicht spröde, und löste sich nur in dünnen kleinen Blättchenab (ein Umstand, der einiger Maßen vermuthen läßt, daß esMeteor-Eisen gewesen seyn könnte). Bey späterer Untersuchungder dortigen Gegend fand der Landrath Simon, daß die ausdem Hügel gebaueten Felder in einem Umfange mehrerer Mor-gen mit Eisenschlacken bedeckt waren, und überzeugte sich, daßin alter Zeit dort müsse ein Hüttenwerk gestanden haben, vondem er vermuthete, daß die Masse Herkommen könne. (DieserUmstand ist freyltch der Vermuthung eines meteorischen Ursprun-ges nicht günstig.) Da aber auf dieser Anhöhe kein fließendesWasser anzutreffen ist, so müßte das Hüttenwerk durch Windoder durch Thierkräfte seyn in Bewegung gesetzt worden. Nacheiner andern Nachricht hat der Doctor Schmitz in Hülles-heim ein Stück davon besessen, welches aus reinem Eise» zubestehen schien, und sich in verdünnter Salpetersäure aufköste,ohne einen Rückstand zu hinterlassen.

* Im LuIIetin ä« la sociüte zchiloinitti^ue 1817, x-» 78 , findet sich Nachricht von einem in der Akademie der Wis-senschaften zu Paris gelesenen Aufsatze von Henry (Ingenieuräes xonks et eksu88e68), über eine Masse von Eisenoxyd,gemengt mit Portionen von Gediegeneisen, welche bey Florac,im Deparrement de la Lozere, in dem Bette eines Gebirgswas-sers war gefunden worden. Sie war 5 Decimeter lang, 3breit, und 1 1/2 bis 2 dick, und ungefähr i2v Kilogrammen(3oo Pfund) schwer. Die Gestalt war eyförmig, die Oberflä-che rauh und unförmlich. Sie schien voin Wasser gerolltzu seyn. Auswendig zeigten sich Eindrücke von muschelartige«

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