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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
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welche, »ach dem Lehrbuchs der Mineralogie vonReuß, 3 . Thl., i. B., S. 480, Bougainville amPlataflussc im 32^ i«/ südlicher Breite, und 5 i^ 5 o^ der Längevon Eadix an gerechnet (die Worte Länge und Breite sindverwechselt), gesehen, und von der er in der Sitzung des fran-zösischen Instituts voin 2Z. Floreal des zehnten Jahres Nach-richt gegeben haben soll, wovon ich aber in den lVlewoii-os 6eI'Iiisritut nichts finden kann. Die angegebenen Stellen sind,wenigstens vielleicht für die dortigen nomadischen Indianer, nichtso gar weit von einander entfernt, nur ist die Stelle, wo dieeine Masse sich im Bezirke von 8an cksgo äoi klstoro befand,aus dem rechten Ufer des Plataflusses, die andere aber müßte,wenn die Lage richtig angegeben ist, sich auf dem linken Ufevdesselben befinden.

In Brasilien ist eine große, ohne Zweifel auch meteori-sche Elsenmasse schon im Jahre 1764 von einem Rahmens B e r-nardino daMotaBotelho gefunden worden, unge-fähr 5 o Meilen (I-osguos) von Bahia, unter 10° 20^ südli-cher Breite, und 33 ^i 5 " westlicher Länge von Bahia, isolirt,in einer meistens mit Euphorbien bedeckten Gegend, wo sichnur niedrige Sandstein - und Quarzfelsen finden, nahe andem Flüßchen Bendegö. Die Masse ist 7 Fuß lang, 4 Fußbreit, und ungefähr 2 Fuß dick. Man hat den Inhalt auf 28Cubikfuß, und das Gewicht auf 14000 Pfund geschätzt. DieMasse zeigte magnetische Polarität (die sie wohl durch daslange Liegen in derselben Richtung wird angenommen haben),die Bruchstücke aber nicht. Die Oberfläche ist voll Eindrückeund Höhlungen. Das Eisen ist nach Wollaston krystallifirt,octaedisch und rhomboidalisch. Die Grundlage der Masse warschlackig, und wahrscheinlich durch Oxydation des untern Thei-les gebildet. Das metallische Eisen enthielt nach der Analysevon Wollaston 4 Procent Nickel, und die Grundlage 3 ,ob.Die Bemühungen, die Masse fortzuschaffen, waren vergeblich.Der Bericht von Morn ay, der im Aufträge der Regierungsie im Januar 1811 an Ort und Stelle untersucht hat, nebstder Analyse von Wollaston, und einer Abbildung der Masse,findet sich in den kkiIo5. traasaot. 181b, k. H, in Dillock s(»Iiilos. maggLine^ Oeo. »8ib, 4^7 und 4 ^ 4 / in Gil-