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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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oder im ersten Drittheil des » 5 ^» Jahrhunderts zugetragen ha-be»/ weil nur wahrend dieser Zeit kaiserliche Burggrasen dortauf dem Schlosse ihren Sitz hatten. Eine sonderbare Volkssagewar auch die, daß wenn diese Masse in den dortigen 22 Klaf-ter tiefen Schloßbrunnen geworfen würde, sie doch immer wiederan ihre vorige Stelle komme (welches man so erklären könnte,sie sey so viel werth, daß sich schon zu seiner Zeit jemand findenwürde, der sie wieder heraushohlte, so wie eS auch geschehenist). Um diese Volkssage zu verspotten, ward die Masse imErbfolgckriege der Kaiserin MariaTheresia im Zahre 1742von französischen Truppen, welche damahls als Feinde da wa-ren, in den Schloßbrunnen geworfen, aber im Jahre 1776,als der Brunnen versiegt war, ward sie wieder herausgehohlt,und seitdem wieder ini Gewölbe des dortigen Rathhauses auf-bewahrt. Nach Schalle r's Topographie hat der k. k. Feld-herr Johann von Werth sie in den Schloßbrunnen wer-fen lassen; es scheint also, daß sie zwey Mahl hineingeworfenund wieder herausgehohlt worden ist. Der Gubernialrath N e u-mann in Prag (damahls Professor der Chemie), den ichauch als Freund sehr achte, und dessen Güte ich ein lehrreichesStück dieser Masse verdanke, ist im Jahre 1811 auf Veran-lassung von Schalle r's Topographie zuerst auf diese Masse inHinsicht auf deren meteorischen Ursprung aufmerksam gewesen,und hat Nachrichten davon nebst der chemischen Analyse in G i l-bert's Annalen, B.42, S. 197, und vorher im Hespe-rus 1812,. St., mitgetheilt. Späterhin ist die Masse andas k. k. Naturalien-Cabinett nach Wien gekommen, wie auch vonHrn. von Schreibers in G i l b er t's A nn a len, B.44,S- >o 3 , ist gemeldet worden, und nur ein Theil ist in Elbogenzurückgeblieben. Klaproth hat bey der chemischen Analyse2 1/2 und Neu mann 5 Procent Nickel gefunden. Im Jahre1812, als die Masse noch ganz in Elbogen war, habe ich aufder Rückreise von Italien nach Sachsen einen beträchtlichen Um-weg gemacht, um sie dort zu sehen. Sie war von unregelmä-ßiger Gestalt, welche von Einigen mit der Gestalt eines Pfer-dckopfes verglichen worden ist; die untere Seite war mehr flach,auf der ober« zeigten sich mehr Erhöhungen und Vertiefungen,so daß aus diesem Ansehen sich mit großer Wahrscheinlichkeit