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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
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in Finnland mehrere Meteor-Sreine auf einen (gefrornen) Seeherabgefallen. Vorurtheile hinderten die Bauern, welche zuge-gen waren, sich an dieser Himmelögabe zu vergreifen. Sieblieben liegen, bis sie im Frühjahre (bey dem Aufthauen deSEises) zu Boden sanken. Der Staatsrath A. N. Scher erhat aus einer Meldung des Collegienraths Steven der kaiserl.Akademie der Wissenschaften zu St. Petersburg am O.Febr.1818 davon Bericht erstattet, und auch in den NordischenBlattern für d ie CHemie, B. 1, H.4, S.407, Nach-richt davon gegeben.

* 18,4, den 5 . September, einige Minuten vor Mittag,sind viele Steine bey Agen, im Departement äul-ot et Os-rönne, gefallen, nach Berichten von St.Amans, Lamou-r 0 ur, Prugnieres, und Prevät (Professor in Mon-tauban) im Journal Oe b'krsi^ue, KszN. 1814, in der Lib-lierkeczue britsnniczue, t. 67, x. 80, 84 und 144, und auSdiesen in Gilbert'S A » nalen, B. 48, S. 3 gS—404. Beyvöllig heiterem Himmel hörte man einige starke Et'plosionen,und cheprach ein rollendes Getöse, und man sah eine kleine weißein der ÄAtt« graue Wolke (die in Rauch und Dampf eingehüllteFeuerkugel), welche von Manchen auch feurig gesehen worden ist.Diese schien sich umzudrehen (wie öfter bemerkt worden ist), undtheilte sich mit einer Art von Blitz in einige Stücke, welche schnellherabstürzten, und einen bläulichen Schweif hinter sich ließen,dessen Spitze roth war (also brennend und dampfend herabka-men ). Die Steine fielen in sehr schiefen divergirenden Rich-tungen herab, und zerstreuten sich auf einen Raum von 1 LieueDurchmesser. Sie drangen etwa 8 bis 4 Zoll tief in die Erde,und waren anfangs sehr heiß. Die grüßten wogen etwa 18Pfund. Die Rinde der Steine finde ich ungefähr eben so be-schaffen, wie an den Steinen von L'Aigle, Barbotan,u.s.w. Das Innere hat ein seines Korn, und ist im Ganzenaschgrau mit fein eingesprengten metallischen Puncten. Es sinddarin hell und dunkelgraue Lheile so durch einander geknetet,daß sie mancherley krumme Streifen und Flachen bilden. Auchfindet sich im Innern viele schwarze Rinde-Substanz, theils inLagen oder Streifen, theils in einzelnen tropfenartigen Flecken.An einem größern Stücke im Naturalien-Cabinette des Pflan-

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