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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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vorigen Abtheilung erwähnten Fällen, die successive Entzün-dung der Masse beobachtet worden ist. Es ward nahmlich plötz-lich an einem Theile des südlichen Himmels in Perigueup licht.Fast in demselben Augenblicke erschien mitten in diesem Lichteein vorzüglich leuchtender Punct, und sogleich schien sich dasLicht in diesem Puncte zu concentriren, und eine Kugel zu bilden,deren scheinbarer Durchmesser dem des Mondes beynahe gleich war.Diese Kugel bewegte sich schnell nach Westen herab, und manhörte (wegen der zu großen Entfernung) keine Detonation.Auch zu Bergerac sah man die Feuerkugel in S. W. herabfal-len, und unter dem Horizonte verschwinden. Der glänzendePunct zeigte sich ungefähr 2 Secunden nach der ersten Licht-erscheinung, und die Kugel zeigte sich fast in demselben Augen-blicke. Sie verbreitete eine große Helligkeit, und ließ eine feu-rige Spur nach sich. Zu Toulouse, wo es (wie mir von Augen-zeugen ist gesagt worden) zu der Zeit regnete, sah man, we-gen des mit Wolken bedeckten Himmels, nur ein anhaltendesLeuchten, wie von einem starken Blitze, und hörte mehrereDetonationen, und darauf ein rollendes Getöse und ein Zi-schen , wie von schnell durch die Luft sich bewegenden Körpern.Die Erschütterung war so stark, daß Manche es für ein Erd-beben hielten. Es fielen in der Gegend mehrere Steine nieder,wovon aber die einzelnen, welche man gefunden hat, nur höch-stens 6 bis 8 Unzen wogen; die meisten hat man, wegen derDunkelheit der Nacht, und wegen der Höhe der Saat auf denFeldern, auf welche sie gefallen sind, nicht gefunden. Die Rin-de dieser Steine ist schwarz, etwas glänzend und voll Narben;das Innere ist feinkörnig, aschgrau, oder fast blaulichgrau, undenthält viele glänzende Puncte von metallischem Eisen, wor-aus auch die Rinde größten Theils zu bestehen scheint. Hierund da zeigt sich auch etwas hellbraunes Eisenoryd. DasStück, welches ich besitze, hat Herr Laugier mir zu gebendie Gefälligkeit gehabt. Ich finde das Innere am meistenden Vteinen von Orleans ähnlich, nur nicht in der Farbe, wel-che lehr blaulichgrau, und bey denen von Orleans mehrschmutziggrau, fast wie bey einem gewöhnlichen Sandsteine, ist.Das specisilche Gewicht ist von 8,6b bis 8,70g gefunden wor-den. Es ist gesagt worden, daß sie wenig Festigkeit haben,