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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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* 1492 / den 7. November, Vormittags zwischen n und,2 Uhr, fiel bekannter Maßen ein Stein, ungefähr 270 Pf.schwer, bey Ensisheim im Ober-Elsaß, oder im Departe-ment des Ober-Rheins. Man hörte weit umher in der Gegend,und auch bis Lucern, einen großen Donnerschlag, und ein an-haltendes Getöse, und daß man auch ein Feuer-Meteor (wel-ches bey Metcor-Steinfällen allemahl vorhanden ist, wenn auchdie Umstände nicht immer »erstattet haben, es zu sehen) dabeygesehen hat, erhellet aus Linturius in kistorii serixr.terom Oovmsnieaiuv, , 9 'o/n. II., welcher sagt: ox clsi-a.ißnits nude, coelo slibi soreno; aus dem (ckironioon 6i-sioeiise von Paulus Lang, wo gesagt wird: teinxeststaexorka lAnivoms , und aus 99 'ilNemii Olrion. Hirsangions.,wo es Vul^otra genannt wird. Man sah den Stein in einWeitzenfeld fallen, wo er eine halbe Mannslänge tief in dieErde einschlug. Nach Paul Lang war der Stein dreyeckig, fastwie ein Delta. Maximilian I., welcher sich zu der Zeit wegeneines Feldzuges gegen Frankreich in Ensisheim befand, ließ zweyStucke davon abschlagen, und hernach den Stein in dem Chorder Kirche zu Ensisheim aufhängen, mit dem Verbothe, fürNiemanden etwas davon abzuschlagen. In einer Urkunde ausAugsburg, vom 12. November , 5 o 3 , welche sich in D att'sVolum, rer. 6ermsn, (Ulm 1698) p. 2i3, befindet, wovonauch einiges vonBlumenbach in V 0 i g t's Magazin fürNaturkunde, B. 7, S. 289, ausgezogen ist, benutzte er-es als eine Vorbedeutung, um die Christenheit zu einem Kreuz-zuge gegen die Türken aufzufordern. Neben dem Steine wardeine große Tafel aufgehängt, welche die Erzählung der Bege-benheit enthält; sie ist in der jetzt erwähnten Abhandlung vonBlumenbach, und auch in Gilbert's A nnalen, B. >8, S-280, mrtgetheilt. Da man sie dort Nachlesen kann, halte ichnicht für nöthig, sie nebst der Urkunde hier einzurücken, undhabe also der Kürze wegen hier nur daS Wesentlichste davonerwähnt. Außerdem befindet sich bey dem Steine die vonBcn-zenberg in seinen Briefen, geschrieben auf einerReise nach der Schweiz, S. 23 rc., angeführte Inschriftin schlechten Versen: » Tausend vierhundert neunzig zwey —» Hört man allhier ein groß Eeschrep — Daß zunächst draußen